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Ernuresis - körperlich oder seelisch? vom Donnerstag 12.11.2009 um 21:01

Nachdem ich einige der unten angeführten Berichte durchgelesen habe, möchte ich nun auch einen Erfahrungsbericht posten.
Darin sollen v.a. persönliche Erlebnisse zum Nachdenken anregen.
Unser Ältester hat bis zu seinem 6. Geburtstag eingenässt, und zwar Unmengen von Urin. Er hat damit von selbst aufgehört (vorher trotzdem schon an die Kinderurologie gewendet) über einen Zeitraum von 3 Monaten wie gesagt nach seinem 6. Geburtstag. Unsere Tochter nässte ebenfalls ein, bis sie beinahe 7 war (der kleine Bruder war schon mit 2,5 Jahren trocken). Beide Kinder nässten nur nachts ein.
Nachdem wir bei der Tochter schon mit Tabletten anfangen wollten, beschloss mein Mann (Allgemeinmediziner), bei ihr noch eine Akupunkturtherapie mit dem Laser zu starten. Schon nach dem ersten Lasern war sie das erste Mal in ihrem Leben in der Nacht trocken. Über einen Zeitraum von 2 Monaten wurde sie dauerhaft trocken.
Da ich selbst Psychologin bin, denke ich, dass eine starke körperliche Voraussetzung gegeben sein muss - und Enuresis nicht immer "Weinen nach unten" sein muss. Leider hatte mein Mann diese Ausbildung und den Laser früher noch nicht, sonst wären uns vielleicht viele nasse Nächte erspart geblieben.

- Michaela Brunschütz  bru_mi@gmx.at


Beitrag vom Mittwoch 04.11.2009 um 23:13

Sorry für die Fehler, ich hab den Beitrag zu schnell,ungelesen abgesendet.
Andy

- andy


Bettnässen vom Mittwoch 04.11.2009 um 23:10

Liebe Hilfesuchende und Vergangenheitsbewältiger,

Ich habe bis zu meinem 16.Lebensjahr Bettgenässt und all die Torturen eines Bettnässers im Internatsleben erlebt, die ich euch an dieser Stelle gerne erspahren möchte. Das für mich eigenartige Erlebnis im Laufe der Suche nach mir selbst ist, dass ich beginne Gummihosen zum tragen attraktiv zu finden, eigenartig? Ich bin auf er Suche nach einer plausiblen Erklärung für das was mir Spass macht.....

Gibt es dafür erklärbare Hintergründe?

Andy

- andy


zur Hälfte geschafft vom Donnerstag 15.10.2009 um 11:29

Liebe Alle,
unsere zwei Söhne sind 6 und 10 Jahre alt. Seit 4 Jahren suchen wir für den Großen auf allen Ebenen nach Erleichterung und Lösungen für das Einnässen. Da gab´s physiologische Abklärung, Hormontherapie, KLingeltherapie, homöopathische Therapie, Aufstellungsarbeit, therapeutische und spirituelle Arbeit... zu guter Letzt haben wir die Angelegenheit sich selbst überlassen, nichts mehr gewollt. Haben GLobuli gegeben und über 5 Monate mit dem Klingelsensor gearbeitet. Haben uns eingestanden, wie anstrengend sowohl der Alltag wie auch die Tabuisierung (und Scham)ist. Seit September sind beide Kinder in einer Montessori-Schule, stressfrei aufgehoben. VOr einer Woche war Landschulwoche, alle Enuresiseltern wissen, wie anstrengend solche Vorbereitungen sind. Zu unserem Erstaunen haben sich beide Kinder nach längerem Überlegen entschlossen, mitzufahren. Siehe da, ein WUnder ist geschehen. Zwei Tage vor der Abfahrt war der Große trocken, und ist es auch bis jetzt. Sein gesamtes Erscheinen hat sich verändert: selbstbewußt, ganz bei sich. Mit dem KLeinen wollen wir jetzt auch mit Homöopathie und Klingelsensor (heißt bei uns liebevoll Pipsi) beginnen.
Ich wünsche euch allen viel Geduld, Audauer und LIebe.
T.

- Tanja


Antwort auf "Bettnässen Psychosomatisch vom Mittwoch 19.08.2009" vom Montag 28.09.2009 um 13:13

Hallo INa!

Mit Schrecken musste ich feststellen, mit welcher Sicherheit du Fakten präsentierst, die bestenfalls auf persönlichen Erfahrungen zurückzuführen sind, jedoch nicht auf derzeitigen medizinischen Standards basieren.
Enuresis als reine psychosomatische Krankheit zu beschreiben und bei guter Compliance der Eltern eine Erfolgsrate von 100% zu garantieren, ist fahrlässig.

Liebe Eltern,
Prinzipiell möchte ich Sie vorweg daran erinnern, dass es um Ihr Kind geht und Entscheidungen dementsprechend getroffen werden sollten. Starten Sie keine Selbstexperimente! Klären Sie mithilfe eines (Fach-)Arztes(!!!), ob es sich um eine reine Enuresis handelt und welche Therapiemöglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.

MfG Christian Kappe

PS: Bei Interesse findet man unter nachfolgenden Link die "Leitlinien der Deutschen Geschellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie" bei Enuresis und funktioneller Harninkontinenz.
Besonderes Augenmerk auf Punkt 4.2

www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/028-026.htm

- Christian c.kappe@procon-austria.at


Kinesiologie vom Donnerstag 17.09.2009 um 13:51

Hallo,
ich kann selbst nur bestätigen, daß Bettnässen auch erblich bedingt ist. Um unseren Sohn, mittlerweile 7 Jahre, Medikamente und Windeln zu ersparen, ging ich schließlich auf Empfehlung zu einer qualifizierten Kinesiologin: Die hat uns der Himmel geschickt - auch in vielen anderen Bereichen. Also: sie konnte ziemlich bald austesten, daß bei unserem Sohn die "innere Uhr" genau Tag/Nacht verstellt war. Sie war selbst erstaunt darüber, denn in Bezug auf Bettnässen ist ihr das noch nicht untergekommen. Seit sie darauf gezielt hinarbeitet, sind unsere Nächte bedeutend besser geworden. Die Behandlungen können allerdings auch über ein paar Wochen dauern - Kinder reagieren oft ganz unterschiedlich.
Ich wünsche allen Eltern und Kindern viel Kraft und Nerven. LG Eva

- Eva-Maria


Physisch und kein Ende vom Dienstag 25.08.2009 um 00:07

Unsere Tochter ist in zwischen 16 und trägt immer noch Windel und Gummihosen. Angefangen hat es mit 11Jahren zuerst war jede Nacht das Bett nass bis wir uns entschlossen ihr wieder Windeln und Gummihosen an zu ziehen. Wir gingen mit ihr zum Arzt der aber nichts feststellen konnte.Nach ein paar Wochen machte sie plötzlich auch unter tags ein. Auf die Frage was das soll sagte sie sie wisse es auch nicht. Auch als wir zu ihr sagten dann müsse sie tagsüber auch Windeln und Gummihosen tragen, sagte sie dann machen wir das eben. Wir sagten dann müsse sie das aber auch in der Schule tragen sagte sie das würde ihr nichts ausmachen es hätten inb ihre Klasse zwei weitere Schüler noch Windeln an. Darauf hin trug sie auch unter tags Windeln und Gummihosen und sie machte auch kein Geheimnis bei ihren Mitschülern darauss was uns schon sehr wunderte.Auch wenn wir im Campingurlaub wahren lief sie offt nur mit T-Shirt, Windel und Gummihosen auf dem Platz herum als wäre es das normalste auf der Welt. Wir wahren auch schon x mal mit ihr beim Psychiater ohne jeden Erfolg. Jetzt hoffen wir immer noch ob sich das ganze einmal von selbst erledit wenn sie vielleicht mal einen Freund hat. Wenn ihr  auch so ein Problem habt könnt ihr uns ja gerne mal schreiben.
Gruß
Kurt

- Kurt  kurt50@web.de


Bettnässen psychosomatisch vom Mittwoch 19.08.2009 um 09:47

Hallo!
Ich lese immer mit Interesse die Beiträge. Möchte nur kurz etwas zum Bettnässen anmerken. Ich habe ein psychologisches Beratungszentrum und arbeite seit vielen, vielen Jahren mit Kindern die Bettnässen. Das Bettnässen ist in 95% der Fälle die zu mir kommen ein psychosomatisches Symtptom, mit dem uns die Kinder durch ihre Blase etwas "sagen" wollen (was sie sich tagsüber nicht zu sagen getrauen). Wenn die Ursache und die Änste erstmal eruiert sind, ist es für die Eltern leicht, im Alltag Bedingungen zu schaffen, dass das Kind angstfrei wird, und sein nächtliches Symptom nicht mehr braucht. (In dem Moment wo die Eltern das Kind verstanden haben, wissens ie selbst, was es braucht, um symptomfrei zu werden.
In einigen Fällen kann man bei psychologischer Arbeit sogar binnen 2 Monaten den Symptomverlust erreichen.)Ich bitte, dies zu bedenken, wenn Ärzte oder Therapeuten sich einzig und alleine auf medikamentöse oder therapeutische Hilfsmittel fixieren. Diese sind bei Akutfällen zwar auch oft geeignet, und werden von mir in Akutfällen auch empfohlen, aber immer in Verbindung mit einer psychologischen Elternarbeit! Die ERfolgsrate ist 100%, wenn die Eltern verstanden haben und mitarbeiten!
Alles Liebe
INA

- INa  www.tipcoaching.at r.schuller@bkf.at


Nasenspray gegen das Einpullern vom Mittwoch 13.05.2009 um 16:44

Ein freundliches Hallo an alle Betroffenen. Mir leigt was auf dem Herzen und vielleicht kann mir ja hier einer was dazu sagen. Ich habe ein Pflegekind seit er 2 Jhre alt ist. Inzwischen ist er 6 Jahre. Er macht jede Nacht 2x ins Bett, ich dreh langsam durch! Seine Zwillingsschwester ist Gott sein Dank schon seit Jahren sauber. Klar haben die als Kleinkind was durchgemacht, man sagt ja nicht umsonst, dass Bettnässer "nach unten weinen" aber ich hätte das Problem trotzdem gern mal unter Kontrolle. Wir haben schon alles probiert: Klingelmatte, 2x Minirintabletten, Akupunktur, Belohnungssystem, mit Windeln, ohne Windeln, Wecken ect. Seit drei Tagen nehmen wir ein Nasespray (gegen das ich mich monatelang gewährt habe, weil es ja das Problem ni behebt, wie ich finde, sondern nur bequem ist!). Mittlerweile denke ich mein Kind macht das das zweite Mal nachts mit Absicht, weil die Windel ja eh schon nass ist. Unsere Windeln halten diese Menge Urin aber nicht, so dass ich trotzdem jeden Morgen alles nass habe, wirklich alles!!! Organisch wurde schon alles abgeprüft, auch die Urinmenge und die Blasenkapazität, alles ok. Seit Monaten gehen wir zur Psychologin, die ist so nett und verständnisvoll, dass er so gern da hin spielen geht, dass ich auch diesbezüglich manchmal denke, es trägt nicht gerade positiv dazu bei. Das alles nur mal als Einleitung. Mein eigentliches Problem ist, dass mein Sohn jetzt genau seit dem ersten Mal Nasenspray nehmen eine offene Eiterwunde im Gesicht hat, von jetzt auf gleich war die da. Anfangs noch ganz winzig aber nun hat die sich in den wenigen Tagen zu einem Durchmesser von 2cm vergrößert. Mein Arzt meinte es sein eine Eiterflechte und die müsste man von innen mit Antibiotikasaft aufhalten, ansonsten frisst die sich durchs ganze Gesicht und noch weiter. Super Sache, klingt wie in einem schlechten Film! Ich denke nun aber, dass es an diesem Spray liegt, denn schließlich ist es ein Medikament und greift auch Schleimhäute an (siehe Nase). Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Unser Spay heißt Nocutil. Nächsten Monat hab ich mich zu nem Seminar angemeldet, da gehts darum, dass manche Kinder im Unterbewusstsein ihrem Körper verbieten solche Dinge in den Griff zu bekommen, also eine Art Befehlsverweigerung zum Trockenwerden. Mal sehn ob ich wenigstens davon was anwenden kann. Euch jedenfalls allen Gute Nerven und einen baldigen Erfolg!!!!!

- Marina LuchtMarina@web.de


hilfe meine tage und bettnässen vom Sonntag 25.01.2009 um 22:15

Hallo lieber Club Mondkind,
ich bin 14 und auch bettnässerin. Das Problem ist, dass ich nun meine Tage bekommen habe und dann morgens nicht nur mit einer nassen sondern auch blutigen Pampers aufwache, was ich ziemlich blöd finde. Zudem möchte ich nicht mehr bettnässen und habe mit meinen Eltern schon lange nach einer Lösung gesucht. Könnte man mit Hypnose meinen schlaf beeinflussen?

- Nina


Binn schon 21 Jahre und habe immer noch das Problem Bettnässen vom Freitag 09.01.2009 um 20:32

So all mälig verzweifele ich.
Ich war schon bei weiß ich wieviel Ärtzten Organisch ist alles in Ordnung aber was ist dann mit mir los.
Ich binn seit September 2008 in der Lehere und habe erst vorherige Woche eine richtig beknakte Situation gehabt.
Habe einen Mitschüler bei mir aufs Zimmer bekommen Und am nächsten morgen wie sollte es
anders sein habe ich wieder eingenässt.
Das hat meinZimmerkollege mitbekommen und hat mich darauf hin richtig ausgelacht.
Ich hätte ausrassten können.
Habt ihr noch irgendeine Idee was ich noch machen könnte
Währe ech schön wenn ihr mir noch Tipps geben könntet.

- Daric USMC7@web.de


Minirintherapie vom Dienstag 11.11.2008 um 21:37

Hallo an alle Eltern!
Wer von euch hat positive oder negative erfahrungen gemacht mit Minirintabletten? Mein Sohn ist 6 Jahre alt und nässt nachts noch rein! Ich habe auch einen 4 Jährigen und der ist schon trocken! Mein 6 Jähriger hat jetzt von seiner Kinderärztin diese Tabletten verschrieben bekommen anfangs hieß es er muss eine am Abend unter der Zunge zergehen lassen und das mal vier tage lang. Wenn sich kein erfolg einstellt dann müssen wir die Dosis erhöhen. Seit gestern nehmen wir 2 tabletten am Abend! Schaden diese Tabletten dem Kind? Mein Sohn wollte es von sich aus das wir da was tun weil er sich uns gegenüber schämt was er nicht braucht! Wer kann mir da helfen?
Silvia

- Silvia >silvia.bluehweis@gmx.at


Wer kann mir helfen vom Mittwoch 22.10.2008 um 22:34

Hallo,ich bin alleinerziehend und hab zwei Töchter von 7 und 10 Jahren,das problem liegt darin , das beide bis zum heutigen Tag nicht trocken sind,über Tag bekommen die beide Pamoers an und nachts darüber noch Gummihöschen,kein Arzt konnte bisher helfen.Wer weiß Rat

- Dietmar


Suche Klingelhose vom Mittwoch 01.10.2008 um 12:14

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einer Klingelhose. Nachdem man sie laut verschiedenen Berichten ja nur kurze Zeit benötigt, wollte ich fragen, ob mir jemand von Euch eine weiterverkaufen kann, oder ob Ihr wisst, ob es eine Second-Hand-Börse dafür gibt.
Bitte meldet Euch.

- Katharina


Meine Beiden Kinder machen nachts noch ins Bett vom Donnerstag 11.09.2008 um 22:06

Hallo und einen schönen guten Tag „an alle hier“,
ich habe in diesem Forum schon einiges gelesen und nun dachte ich das es langsam an der Zeit ist auch einmal etwas zu schreiben.
Aber Ersteinmahl stelle ich mich (uns) einmal vor. Ich bin alleinerziehend und habe zwei Kinder, eine Tochter die ist 10 Jahre alt (sie wird im November 11 Jahre alt) und einen Sohn der ist 9 Jahre alt. Beide Kinder machen nachts noch ins Bett, am Tage machen sie eigentlich nicht mehr in die Hosen, es seiden das sie Krank sind. Wenn sie Krank sind liegen sie ja meist auch im Bett und schlafen recht viel und da machen sie dann auch häufiger ins Bett. Bei meiner Tochter kommt es auch vor das wen sie Krank ist und wach ist, sie auch  in die Hosen macht, das liegt aber wahrscheinlich daran das sie eine leichte Fehlbildung der Harnröhre und Blase hat. Bei ihr ist es so das am „Anschluss“ der Blase zur Harnröhre die Harnröhre etwas in die Blase hinein gewachsen ist. Das kann man sich so ungefähr vorstellen als wenn man bei einem Luftballon das Ventil in den Ballon hinein drücken würde. Das hatte man aber auch erst vor kurzem erst festgestellt. Komisch eigentlich das man das bei den Untersuchungen vorher nicht festgestellt hat, da hatte man immer gesagt das alles in Ordnung ist. Aber ein so sehr großes Problem soll das auch nicht sein, die Ärzte sagen das dass einnässen nicht unbedingt daran liegen muss, das die Fehlbildung dafür nicht ausgeprägt genug ist und sie das „trocken bleiben“ trotzdem erlernen kann. Bei meinem Sohn soll aber alles in Ordnung sein. Die Klingelhose haben wir ,auch schon ein Paarmahl benutzt aber es hatte nie etwas gebracht die Kinder haben einfach weiter geschlafen oder meine Tochter ist zwar manchmal aufgewacht aber da war die Blase schon lehr und das Bett klatschnass, Medikamente (Minirin und so weiter) haben, die beiden auch schon genommen aber das hat auch nicht lange geholfen, und nun machen wir mit „all den Sachen“ Ersteinmahl pause. Meine Kinder tragen nachts beide noch Windeln, die Windeln sind für uns nur ein Hilfsmittel, die schützen das Bett vor nässe, und meine Kinder fühlen sich mit Windeln sogar besser als ohne Windeln. Sie finden es sogar sehr unangenehm im eigenen Urin liegen (schlafen) zumüssen. Da wollen sie beide dann doch lieber Windeln tragen. Und ich finde auch eine nasse Windel ist besser als im nassen Bett zu schlafen. Ich in eurer stelle würde es mit den Windeln auch einmal versuchen, ihr könnt euren Kindern ja sagen das es nur zur probe ist und sie nach zwei drei Wochen selber entscheiden können was besser ist, und so eine Windel sieht nachts doch keiner, wovor (vor Wehem) sollte man sich da schämen. Ich finde bei Kleinkindern um zu lernen trocken und sauber zu werden ist es sehr gut es ohne Windeln zu versuchen, aber bei Kindern die es einfach nicht schaffen trocken zu bleiben ist es doch eher belastend (demütigend) wen sie in einem nassem Bett schlafen müssen oder gar in nassen Hosen umher laufen müssen. Eine Windel ist ebbend nur ein Hilfsmittel, das den Kindern (der „Umwelt“, Bett, Möbel, Kleidung......usw.) helfen soll trocken und sauber zu bleiben. Meine Kinder haben keine Probleme mit den Windeln, selbst dann nicht wenn ihre Freunde hier bei uns schlafen. Meine Tochter trägt auch Windeln, wenn sie Mahl bei einer Freundin übernachtet. Sie übernachtet aber auch nur bei ihren besten und „längsten“ Freundinnen. Mein Sohn schläft nirgendwo anders.

Herzliche Grüße
Pfanny

- Pfanny


Antwort auf "Blasentraining mit Klingelhose" vom Dienstag 26.08.2008 um 14:35

Hallo Hedi,
da dieses Produkt auch auf der Seite von Mondkind angeboten wird, werden wohl positive Erfahrungen bekannt sein. (siehe "Unterlagen zum Downloaden"). Außerdem denke ich, dass es verschiedene Wege zur Besserung gibt und da bei deinem Sohn Minirin nicht gewirkt hat, wäre der Versuch einer konservativen Therapie sicher kein Fehler.
LG Christian

- Christian


Blasentraining mit Klingelhose vom Donnerstag 14.08.2008 um 18:33

Mein 11 jähriger Sohn möchte die Minirintherapie beenden.
Uns wurde ein Blasentraining mit einer Klingelfunktion empfohlen .Gerät :ENUTRAIN  der Firma PROCON. Wer hat Erfahrung. lg

- hedi johann59@aon.at


Rat an verzweifelte Eltern vom Mittwoch 13.08.2008 um 13:43

Da ich auch eine verzweifelte Mutter war, kann ich nur jedem raten, sich mit dem Problem auseinanderzusetzten und die Augen nicht davor zu verschließen, wie es ein paar andere hier in diesem Forum meinen.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, bleibt einem in erster Linie nichts anderes übrig, als die Harnsituation des Kindes zu erfahren. (Siehe Unterlagen zum Download-Miktionsprotokoll)

Erst dann weiß man:
1) Wieviel Harn passt in die Blase meines Kindes -
       Ist es zuwenig, oder normal?
2) Wann vor allem in der Nacht produziert das Kind vermehrt Harn und ist die nächtliche Harnmenge zuviel?
    Was ich bis jetzt gelernt habe ist: mehr als ein Drittel in der Nacht verglichen zum Tag ist zuviel.

Egal ob ihr eine Therapie versucht, (ich bin mit meinem Sohn 6 Jahre in der Bettnässerambulanz im SMZ-Ost Wien in Behandlung)oder noch warten wollt, ihr könnt euer Kind einschätzen und vielleicht besser darauf eingehen. Ich wußte vorher nie, ob mein Sohn zu faul ist rechtzeitig die Toilette aufzusuchen, oder kann er es wirklich nicht. Er war anfangs  nicht nur nachts nass, sondern hatte untertags auch immer wieder eine nasse Hose.
Anhand des Miktionsprotokolls  sah man, dass seine Blasenkapazität zu klein ist (hatte damals 120ml)und er eine starre Harnblasenwand hat. Seine nächtliche Harnmenge betrug außerdem ca. 500ml. Also viel zu viel.
Mittels Ditropan, (wenn es die Kinder micht vertragen kann auch Detrusitol verabreicht werden) wurde die Blasenwand weicher und die Kapazität erhöht. (hat aber fast ein Jahr gedauert!!!)
mit Minirin (dem Hormon) wurde die Nachtharnmenege gesenkt. (jetzt ca. 250 ml)

Erst mit dem Zusammenspiel und viel Geduld nach natürlich auftretenen Rückschlägen klappt es jetzt. Tabletten nimmt er noch.
Dass ich mit meinem Sohn in die Ambulanz gehe, hat uns beiden außerdem Kraft gegeben, weil wir das Gefühl hatten etwas dagegen tun zu können. Als ich in Erwägung gezogen habe alternativ etwas zusätzlich zu machen, bekam ich außerdem noch Adressen von Ärzten für homöopathische Medizin und (angeblich was sehr gut hilft) Softlasertherapie. Da mein Sohn mittlerweile gut anspricht und trocken ist ohne geweckt zu werden, habe ich das aber nicht mehr ausprobiert. War aber trotzdem wieder ein Strohhalm für uns. Mein Sohn ist froh und ich auch! Liebe aufbauende Grüße an ALLE!!!

- Wilke c.wilke@aon.at


Was soll ich tun vom Freitag 20.06.2008 um 10:38

Meine Tochter ist am 17.06.08 7Jahre alt geworen.
Seit 2 Jahren experimentieren wir bezüglich den Bettnässen herum.
Tagsüber gibt es kein Problem.
Begonnen haben wir mit 3Monaten Minirin-Nasenspray und Ditropan, danach folgte die Klingelhose weiters führte uns der Weg von Moxa-Therapie über Kinesiologie-Laser Akupunktur, Homöopathie zurück zu Ditropan am Abend mit 23 und 3 Uhr wecken.
Seit 1 Wochen begann mein Kind mit 1-2 mal am Tag für 10 Minuten das sie Gegenstände weiter weg sieht ist es vom Ditropan das sie jetzt seit 5Wochen nimmt?
Laut Beipackzettel erhöht dieses Medikament den Augendruck die Messung hat mein Kind erfolgreich abgelehnt. So jetzt hab ich das Medikament abgesetzt, da es sowieso keine Wirkung zeigt. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich auch abwarte bis das problem sich hoffentlich von alleine löst

- Dani 4krebsn@gmx.net


15 aber Bettnässer vom Samstag 14.06.2008 um 21:24

Hallo
ich bin15 Jahre alt nässe aber immernoch nachts ein!!!!!!ich brauche zusätzlich noch die Brust nachdem wir keinen großgenugen Aufsatz fürs Fläschchen gefunden hatten..
ich kann mich nicht selbst wickeln wenn meine Mutte nicht da ist und desswegwn brauche ich euren RAT
wie funktionierts

- Tobi tobis-mail@gmx.de


Noch zu früh für Therapie, aber wie ihn am besten Unterstützen und am wenigsten Stressen? vom Dienstag 27.05.2008 um 10:08

Mein Sohn ist erst 4 und gilt daher noch nicht als Bettnässer. Da er aber so ziemlich jede Nacht einnässt mach ich mir halt schon so meine Gedanken.
er hatte vor einem Jahr ein paar Mal trockene Windeln, daher probierte ich sie weg zu lassen und mit einem Belohnsystem zu motivieren. Trotzdem passierte es jede 2. Nacht dass er einnässte und ich zog ihm wieder Windeln an, da uns beiden die Situation zu stressig war.
So nun könne ich mir denken, ich lass ihm einfach die Windel solange bis es von selbst funktioniert. Aber in letzter Zeit blieb die Windel gar nicht mehr trocken und er machte auch nichtmal den Versuch aufs Klo zu gehen und entsorgte einfach in der Früh seine volle Windel. Ich hatte das Gefühl, es ist so einfach bequem und praktisch für ihn, dass er von selbst nichts ändern wird. Nicht falsch verstehen, ich will ihn nicht drängen, aber ich will auch nicht, dass er sich zurückentwickelt. (aus Bequemlichkeit).
Also haben wir die Windeln weggelassen. Zusätzlich achtete ich darauf, dass er eine Stunde vor dem Schlafen gehen nichts mehr trinkt und wenn ich schlafen gehe wecke ich ihn auf zum Klogehen. Das erschien mir logisch- bis jetzt. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht. Aber einen meiner Meinung nach Fortschritt gibt es zumindest, Wenn er einnässt, was leider häufig der Fall ist, wird er nachts zumindest munter. Dann schick ich ihn aufs Klo und wir beziehen das Leintuch gemeinsam neu. Ich versuche ihn nicht dafür zu schimpfen und schon gar nicht dafür zu bestrafen, aber ich muss ehrlich sagen, dass es mich schon sehr stresst, wenn ich jede Nacht aufstehen muss und Bett neu überziehen muss. Bin dann manchmal sehr gereizt, was mir dann leid tut aber irgendwann nervt es einfach nur mehr.
Deswegen frag ich mich jetzt, was der richtige Weg ist. Bequemer ist sicher die Windel, aber richtig?
Wunder mich auch, warum es falsch sein soll, die Trinkmenge abends zu reduzieren und ihn nachts aufzuwecken (auf dieser Homepage gelesen!). Also mir erscheint dies weniger schlimm als die Klingwindel. Was soll die bringen? Mein Kleiner wird ja von selbst wach wenn er eingenässt hat, aber dann ist es schon zu spät.
Habt ihr Vorschläge für mich, wie ich weiter vorgehen soll? Bitte. ich hab selbst bis 13 eingenässt und würde meinem Sohn diesen Stress wirklich gerne ersparen.
lg emi

- Emi  emi_m@gmx.at


wenn ich hier lese wunderts mich nicht wenn auch von einnässen geredet wird vom Samstag 24.05.2008 um 11:44

Ich frage mich aus eigener Erfahrung warum dieses Thema so verkompliziert wird. Wenn ich dann noch lese ein 6 jähriger mit seinem "anerzogenem Weltbild" krieg ich ne krise.Wen wunderts denn da wenn die Kids da einnässen. Bei mir war es psychischer Missbrauch bzw. Überforderung.Lasst die Kinder,Kinder sein und schützt sie.Passt auf sie auf und vor allem schenkt ihnen aufmerksamkeit und liebe.aber lasst sie los.und wenn es nicht anders geht holt euch hilfe.was garantiert hilft ist sich im Glauben an gott nzu wenden, denn der kann da helfen wo alle anderen versagen.Ich wurde in ruhe gelassen bezüglich des fast täglichen einnässens bis zur Pubertät 12-13 Jahre. Genau wie es die Kinderärztin vorausgesagt hatte hat es sich zu diesem Zeitpunkt eingestellt.Ach ja als erzieher halte ich ziemlich viel von dem belohnungssystem.Bsp. 3 mal i.d.Woch nicht einnässem mit (kleinen Aufkleberchen)sichtbar machen, gibts etwas schönes.Token heisst das glaube ich.Hab gerade das Bedürfnis gehabt. wer interesse hat fragt einfach mal beim club nach meiner email.mike

- mike  mike777@web.de


"holzweg?" vom Dienstag 20.05.2008 um 00:19

...jetzt bins nochmal ich... das hat mir jetz keine ruhe gelassen.. ich bin glaub ich ein bissi skeptisch all diesen therapiemöglichkeiten gegenüber weil ich da eine widerspruch heraushör: auf der einen seite ist es ziemlich verbreitet und daher eigentlich "normal" dass viele  kinder erst später "trocken" werden (das wird dir ja beim arzt,..auch so erklärt), auf der anderen seite wird aber versucht dieses "übel", diese "krankheit", diesen "stressfaktor" mit allen möglichen mitteln zu therapieren - wegzubekommen. Sollte sich nicht eher die gesellschaft ändern und lernen zu akkzeptieren, dass es normal ist das manche bei bestimmten dingen schneller aber auch langsamer sein können. sollte ich mein kind nicht dabei unterstützen selbstsicher und stark zu sein, sich selbst zu lieben und widrigkeiten des lebens zu meistern und damit fertig zu werden? versteht ihr was ich meine? wie widersprüchlich muss denn das auch auf bruno wirken? auf der einen seite sag ich ihm dass ich ihn liebe so wie er ist und dass es ziemlich normal ist, dass sein körper dieses hormon noch nicht bildet, um ihm aber dann doch eine tablette in den mund zu legen...?

hab ich mich da jetzt verannt? bin ich total auf dem holzweg? ach sagt mir doch eure meinung dazu!

- katrin


Verordnung vom Montag 19.05.2008 um 23:36

hallo an alle!
kann man von der krankenkassa eigentlich eine verordnung für die windelhosen bekommen?

was das minirin anlangt bin ich mir noch unschlüssig...mein sohn ist jetzt 6  und hat immer in der nacht eingenässt. aber es stresst uns eigentlich kaum.bevor ich zu bett gehe, gehe ich nochmal mit ihm auf die toilette und zieh ihm dann eine windel an, wenn ich zu spät bin, leg ich ihm eifach was trockenes (zb zusammengelegten Bettüberzug..) über den nassen fleck und kümmer mich um den rest am nächsten tag. auch seine geschwister sehen das eher locker. wenn ihn jemand fragt warum er eine windel trägt sagt er, dass ja leute die einen schnupfen haben sich auch die nase putzen oder dass wenn man blutet sich einen verband anlegt, seine blase rinnt halt in der nacht aus....also ich hätt die geduld weiterzuwarten bis seine hormonproduktion von selber anspringt, der einzige grund warum ich das minirin (oder wies jetzt heisst) doch in betracht ziehe ist, es zu verwenden BEVOR bruno die sache nicht doch zu stressen beginnt....mmm werd mich wohl nochmal beraten lassen..
tschüss!

- katrin


Seelische Störungen sind nicht Ursache sondern Folge? vom Dienstag 06.05.2008 um 10:55

Liebes Mondkind-Team,

auf Eurer Homepage sind alle möglichen Ursachen angeführt, die körperlich oder hormonell bedingt sind. Gibt es Untersuchungen dazu, daß - so wie Univ.-Prof. Dr. Radmayr schreibt - Seelische Störungen nicht Ursache, sondern nur Folge sind? Klar, man müßte zuerst definieren, was eine seelische Störung überhaupt ist.

Unser Sohn ist 6 Jahre alt und näßt seit Geburt nachts ein. Die trockenen Nächte sind sehr rar. Wir haben schon alles versucht: Untersuchungen aller Art, Klingelhose, Hormone ... Nichts hilft. Es gibt offensichtlich keine physische oder hormonelle Ursache.

Meine Befürchtung ist, daß es sehr wohl aber eine seelische Ursache gibt. Wir haben immer auf die kognitive Entwicklung geachtet, die psychische offensichtlich vernachlässigt. Unser Kind ist getrieben, gestreßt. Auch wenn wir das mittlerweile erkannt haben: er hat das inzwischen so verinnerlicht, daß er sich selbst streßt und immer besser sein will. Daß das mit dem Trockenwerden jetzt nicht klappt, wirft ihn da natürlich komplett zurück und ist eine Tragödie in seinem über Jahre anerzogenen Weltbild. Er schafft etwas nicht! Alles gut zureden ist zu spät. Es nützt nichts mehr, denn für unseren Sohn muß es wohl unglaubwürdig klingen, wenn wir ihn jahrelang zu fördern versuchen und jetzt soll das alles nicht mehr so wichtig sein.

Ich glaube sehr wohl, daß seelische Störungen Ursache sein können. Falls uns jemand in dieser Richtung weiter helfen kann, wären wir sehr dankbar.

Aber jetzt braucht unser Sohn erst mal Ruhe von all den Ärzten, Therapeuten, Untersuchungen, Abklärungen, Medikamenten und was es sonst noch alles gegeben hat.

Alles Gute bei Euren Versuchen. Ich hoffe, unsere Kinder schaffen es alle mal irgendwann.

atto

- atto


Antwort auf Bettnässen vom Mittwoch 20.02.2008 vom Mittwoch 23.04.2008 um 21:04

Liebe Frau Sandra,

diese Form der Therapie kann bis zu 6 Wochen dauern bis sich erste Erfolge zeigen. Wurde abgeklärt warum Ihr Sohn mehrmals einnässt? Wie sieht sein Blasentagebuch aus? Es wäre in Ihrem Fall vielleicht sinnvoller erst in den Ferien zu beginnen, da wie Sie feststellten es für Sie und Ihrem Sohn eine enorme Belastung ist, mehrmals nachts aufzustehen. Ist er dann auch immer nass, oder gibt es auch Fehlalarme?

Sieglinde Gratzl
Kinderurotherapeutin
KH Barmherzige Schwestern, Linz

- Sieglinde Gratzl


Bettnässen vom Freitag 11.04.2008 um 18:07

Hallo, erstmal an alle.
Mein Sohn Julian ist Mittlerweile 6 Jahre alt, trägt aber immer noch am tag und in der nacht windeln. Ich kaufe ihm die Windeln der größe 6, weil die anderen ihm zu klein sind.
Ich arbeite von zuhause und deswegen ist es nicht so schlimm weil er nicht in den kindergarten geht. Meine Tochter heißt Lili und ist in der 2. Klasse braucht auch nachts noch windeln. Langsam glaube ich das dass trocken werden in unserer Familie schwierig ist. Ich trug tagsüber bis zum ende der 1. Klasse windeln. und nachts noch bis zur 4. Klasse. Danach trug ich noch wenn ich krank war bis zur 7. Klasse windeln. kann mir jemand helfen??? Wie krig ich das bettnässen in den griff

- Jo  jo.augsburg@hotmail.de


hilfe vom Dienstag 08.04.2008 um 16:42

ich dachte immer als mutter bekommt man es immer schon irgendwie hin aber jetzt leide ich mit meinem sohn noch 6jahre.das bettnässen nachts und gelegentlich auch tagsüber nimmt kein ende,sowie die riesen wäscheberge.meine beiden anderen söhne gott sei dank trocken nutzen wohl die chance auch wäscheberge zu machen zwar nicht mit urin aber grasflecken schmutz ect..mein sohn war jetzt zur sono organisch ist alles o.k doch ich bin jetzt an einem punkt ich bin so müde jede nacht nass bett beziehen oberbett austauschen weil auch das nass ist.bitte es soll besser werden aber wann und vor allem wie ?wie fange und wo fange ich am besten an
bitte ich bin für jede hilfe dankbar. ich bin nicht sauer auf meinen sohn bestrafe in auch nicht.lobe ihn wenn es klappt und er bekommt aufkleber klappt es nicht hilft er mir nur tagsüber sein bett zu beziehen. ich bin für jede hilfe dankbar
liebe grüsse konny

- konny


Geschafft! vom Mittwoch 26.03.2008 um 13:53

Für alle betroffenen Eltern mal ein positiver Bericht!

Mein Sohn, jetzt 9 1/4 Jahre alt, scheint es zu schaffen!

Wir haben seit er 6 Jahre alt ist, andauernde Behandlungen gehabt. Anfangs mit Minirin Nasenspray (verträgt er nicht und wurde in der der Zwischenzeit auch ersetzt durch Minirin Melt) und Ditropan und später dann mit anderen Mitteln wie auch der Klingelhose. Wir waren beim Psychologen, Hormonspezialisten, in der Spezialambulanz im SMZ Ost usw.
Im letzten Sommer (Ende) haben wir dann alle Mittel wegen Erfolglosigkeit eingestellt und sind wieder auf "nur" Windeln zurückgegangen (etwas, dass ihn nie gestört hat).
Anfang November hatte ich allerdings einmal an einem Wochenende vergessen, welche einzukaufen und fand noch Minirin Tabletten zu Hause, die ich ihm dann gegeben habe und er wurde in dieser Nacht 2x geweckt. NICHTS ist passiert! Ich konnte es nicht glauben und habe es in der Nacht darauf gleich noch mal probiert...
Als er eine Woche am Stück (er hatte vorher seit seiner Geburt keine einzige trockene Nacht!) trocken war, bin ich zum Arzt gepilgert um die Sache mit ihm zu besprechen und er meinte, er wäre jetzt körperlich reif genug, dass er auf das alles anspricht.
Seit einem Monat verringern wir jetzt die Dosis und ich bin zuversichtlich es geschafft zu haben. Kleinere Rückschläge erwarte ich zwar nicht, aber nachdem er jetzt schon so lange trocken ist, würden die mir wohl nicht viel anhaben können.
Wir sind alle sehr stolz auf ihn!

- Martina R.


tugaboy vom Montag 25.02.2008 um 20:43

will chatten

- dondelinger josy


Bettnässen vom Mittwoch 20.02.2008 um 10:31

Hallo,
es ist schön zu lesen, daß es doch viele Eltern gibt, die damit auch ein Problem haben. Unser Sohn ist 7 Jahre alt und wir haben nach langem Ringen die Klingelhose verschrieben bekommen, die wir jetzt seit 2 Wochen nutzen. Mein Sohn und ich sind beide total übernächtigt und der arme Kerl muß noch seinen Schulalltag meistern. Außerdem reichen die 3 Hosen für eine Nacht nicht. Wer hat Erfahrungen damit? Wie lange dauert denn so eine Behandlung?
Eine übermüdete Sandra

- Sandra


Frage Behandlung vom Sonntag 17.02.2008 um 23:09

Hallo,
erst mal ein ganz großes Lob für diese Internetseiten. Das sind die besten Informationsseiten, die ich in den letzten Wochen gefunden habe. Mein Sohn ist 10 Jahre alt und noch nie Nachts auf Dauer trocken gewesen. Am meisten fehlen mir wirklich informierte Ärzte. Meine wichtigste Frage lautet: Mein Sohn hat 3 Jahre Mictonetten bzw. Mictonorm verschrieben bekommen. Leider trotz ganz regelmäßiger Einnahme ohne Erfolg. Von den Ärzten wurde nur immer auf Geduld verwiesen. Sind Minirin die gleicen Tabletten? Oder ist der Inhalt doch anders, dass es ein Versuch wert wäre umzustellen??? Seit 4 Monaten haben wir sie jetzt abgesetzt und benutzen die Klingelhose.
Falls jemand eine Antwort weiß, bitte antworten.
Danke Gaby

- Gaby  gschmei@arcor.de


Windel tragen / Einnässen vom Samstag 26.01.2008 um 10:11

Hallo, Bin duch zufall auf der seite gestosen.weis nicht ob ich hir richtig bin.
Ich bin duch eine Infegtion an den Nerfen Tag u. Nachts Inkontinens trage Windel seit etwa über einem jahr.Mir persönlich macht es nichts mehr aus,habe es angenommen. mein umfeld geht gott sei dank auch loker damit um.Mein eigendliches anligen bedenken, habe ich bei meinem 9 jährigen Neffen.Er war bis vor den Herbstferien nicht eingeweit das ich Windel tragen muß.In den Ferien war Er bei mir,da ich loker mit den Windel tragen umging hatt mein Neffe es zum abend mitbekommen.Er fragte mich aus,ich erklerte in alles sagte das es viele Mänschen gibt die noch Windel tragen auch in seinem alter noch. da ich noch Baby/Kinder Windel in größe 6 hatte zeigte ich in sie.Mein Neffe zeigte großen intrese an den Windel. Er fragte mich ob ich in sie anzihen würde,er möchte es auch mal zum schlafen ausprobiren.Nach mehrmaligen drengen,habe ich in dan für die nacht gewickelt.Am negsten morgen weckte er mich war sehr aufgeregt zeigt mir das er in der Windel gepullert hatt.Ab da wolte er jede Nacht eine Windel tragen,die er auch benutzte.ab u. an lies ich in ach tags über eine Windel tragen. Ich habe gedacht das es wider aufhört wen er wider zuhause ist.Wir wohnen nicht weit auseinander.Ab da kommt mein Neffe fast täglich zu mir und möchte das ich im eine Windel umtuhe.Langsam macht mir die endwiklung sorgen,weis nicht wie ich im das wider abgewönen kann.

Guß Domi01

- Domi01


Mein 11-jähriger nässt absichtlich ein! vom Sonntag 13.01.2008 um 13:16

Hallo,

ich habe zwei Söhne, 11 und 9 Jahre alt.

Unser Großer macht uns seit dem Sommer Kummer. Er macht seit dem Sommer häufig ins Bett und auch mehrmals in der Woche in die Hose. (Immer nur Pipi).
Manchmal tagelang nicht, dann mehrfach am Tag.

Wir haben ärztlich, auch urologisch abgeklärt, dass keine Krankheit vor liegt.

Auch über psychische Probleme in Schule, Freizeit und Verein konnten trotz großer Nachforschung nichts festgestellt werden.
Auch hat er nur ganz am Anfang dieser Phase gesagt, dass er nass ist. Dann haben wir ihn immer auf die nassen Hosen angesporchen. Er sagt dann immer, dass er es nicht gemerkt hat. Auch scheint ihm das ziemlich Gleichgültig zu sein.

An Weihnachten kam ich am Vormittag in sein Zimmer - er lag noch im Bett und las ein Buch - und es war ihm sichtbar gleichgültig, dass er im nassen Bett lag.

Gerade heute konnte ich zufällig beobachten, wie er an seinem Schreibtisch saß, mit dem Stuhl zurückrückte und beobachtete wie sein Urin durch die Hose, über den Stuhl auf den Boden lief. Danach widmete er sich wieder seinem Modellbau.
Ich sagte nichts, später ging er dann mal auf Toilette, hatte offensichtlich Stuhlgang. Danach zog er sich wieder die nassen Hosen an!!!
Erst als ich in darauf ansprach, tat er ganz erstaunt.
Auffällig ist, dass diese "Unfälle" auch nur passieren, wenn er zu Hause ist und wir keinen Besuch haben.

Selbst das ausgelacht werden durch unserem jüngeren Sohn macht ihm nichts aus.

Wie sollen wir mit ihm umgehen?

Eine verzweifelte Patricia

- Patricia  hobbit@ntel.ch


brauch windeln vom Freitag 11.01.2008 um 21:42

Nun ja ich hab ein sohn und er braucht wineln und meine frage ist wo kann man windeln für 12 jährige kaufen ach ja wir wohnen in hamburg

- max  rLvGv  paul_619@live.de


Trainingsprogramm Bettnässen vom Freitag 09.11.2007 um 16:09

Hallo Anna,

wir haben nach einem Buch gearbeitet, dass heißt "Bettnässen, komm ich helfe dir" von Frau Dr. Zuleger. Mit diesem Trainingsprogramm soll dem Kind einerseits beigebracht werden, dass es rechtzeitig aufsteht, wenn es zur Toilette muss, andererseits auch dass die Blase so trainiert wird, dass das Kind auch nur noch höchstens einmal in der Nacht zur Toilette muss. Über Fische die das Kind bunt (trocken) oder schwarz (nass) anmalt, wird dem Kind der Erfolg sichtbar gemacht, nämlich dass der Fisch mit der Zeit immer bunter wird. Als Mutter muss man dann das Programm so variiern, dass das Kind auch tatsächlich Erfolge hat. Nach der Hälfte des Programms soll man dann entscheiden, ob man mit oder ohne Klingelgerät weitermacht. Ich kann das Programm eigentlich nur mit Klingelgerät empfehlen, ohne hat es bei nicht funktioniert und zum Schluss nur noch mehr frustriert.
Bin gerne weiter behilftlich , falls du noch Fragen hast.

Liebe Grüsse
SAbine

- Sabine


betreffen eintrag vom 6.11.2007 von sabine vom Freitag 09.11.2007 um 09:33

liebe sabine,
kannst du mir bitte sagen welches trainingsprogramm ihr gemacht habt wie schaut das genau aus?
meine tochter ist 9 jahre und war noch nie länger als 6 tage durchgehend trochen.

danke für die rückmeldung
anna

- Anna


Erfolg durch Trainingsprogramm vom Dienstag 06.11.2007 um 16:45

Hallo Eveline,

bei uns hat Minirin manchmal funktioniert und dann wieder auch mal nicht. Warum und weshalb haben wir nie herausgefunden.

Geschafft haben wir es schließlich mit dem Piesel-Piepser und einem Trainingsprogramm, welches die Erfolge für das Kind sichtbar macht.

Ich hatte zwei bettnässende Kinder, eines ist bereits nach wenigen Monaten komplett trocken und steht jetzt nachts alleine auf, wenn es muss. Beim zweiten Kind haben wir insg. ca. 2 Jahre gebraucht und sind jetzt soweit, dass er überwiegend bis morgens trocken durchschläft.

Dieses Trainingsprogramm ist jedoch für die Mutter sehr anstrengend, da jeden Morgen Wäsche gewaschen werden muss, etc, also nur empfehlenswert, wenn man sich selbst fit genug fühlt.

Also, wenn das mit der Minirin-Therapie nicht so richtig anschlägt, wäre das sicherlich ein Versuch, der vielleicht dauerhafter ist.

- Sabine


Minirin Melt - Erfolg ab wann? vom Montag 05.11.2007 um 12:59

Hallo,

meine Tochter nimmt nun - nach Abklärung mit der Kinderärztin - seit 24.Okt., also bereits seit 12 Tagen/Nächten, Minirin-Melt, und bis dato ist nicht wirklich ein Erfolg eingetreten. Wir hatten heute Nacht zwar eine "trockene" Nacht, muss dennoch hinzufügen, daß ich meine Kleine heute Nacht gegen Mitternacht schlafend auf die Toilette gesetzt habe. Wir halten alles streng ein (1 Std. vor dem Schlafen gehen Tablette unter die Zunge, abends weniger trinken und nicht zu spät, nach Tabl.-Einnahme nichts mehr zu sich nehmen...)


Kann mir jemand von Euch über evtl. Erfolge Mitteilungen machen bzw. ab wann ein Erfolgserlebnis eingetreten ist? Ausserdem würde ich mich über Mitteilungen Eurer Erfahrungen freuen, was die Verwendung von Windeln anlangt. Sie ist 5 1/2, war tags mit 2 1/2 trocken, doch nachts so gut wie nie. Ist es ratsam sie jede Nacht ohne Windeln ins Bett zu schicken das dann nass wird? Damit fühl ich mich nicht so wohl, weil ich denke dass dieser nächtliche Stress erst recht eine Belastung darstellt.

Vielen Dank für Antwort und lg, Eveline

- Eveline


Antwort auf Eintrag vom 2. Oktober 2007 vom Freitag 02.11.2007 um 11:38

Liebe Rita,

ich habe beim Hersteller des erwähnten Präparates nachgefragt und folgende Stellungnahme bekommen:

Es gibt Studien, die ganz eindeutig belegen, dass Minirin den übrigen Hormonhaushalt auf keine Weise beeinflusst.

Ganz abgesehen von Studien ist dies auch physiologisch zu erklären: Vasopressin wird als wirksame Substanz im Hypothalamus (wichtigstes Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems) hergestellt, dann in die Neurohypophyse (die Hypophyse ist eine Hormondrüse, die eine zentrale Rolle bei der Regulation des Hormonsystems hat) weitergeleitet, die lediglich als "Reservoir" dient. Auch da wurde festgestellt, dass das Minirin die körpereigene Vasopressin-Ausschüttung nicht beeinflusst. Alle übrigen Hormonkreise haben einen anderen Ursprung und gelangen als Vorstoffe zur Adenohypophyse (größerer Teil der Hypophyse), wo die sog. "Releasing-Hormone" entstehen, die die Bildung weiterer Hormone anregen (Östrogene bzw. Testosteron, Cortisone, etc.). Vasopressin bzw. Desmopressin (der Wirkstoff von Minirn) umgeht diesen Kreislauf völlig, eine gegenseitige Beeinflussung ist praktisch ausgeschlossen. Außerdem wird Minirin seit 1986 weltweit eingesetzt, bei ca. 6 Millionen Behandlungen pro Jahr. Es wurde bisher keine Beeinflussung anderer Hormonkreise beobachtet.

Wir empfehlen Ihnen dringend, bei einem Endokrinologen (Hormonspezialist) die Ursache der hohen Cortison- und Testosteron-Werte Ihrer Tochter abklären zu lassen!

Alles Gute
Elisabeth Leeb, Obfrau Club Mondkind

- Elisabeth Leeb  info@clubmondkind.at


Ich bin Bettnässer vom Mittwoch 17.10.2007 um 15:26

Hallo Zusammen,
Ich bin Bettnässer und werde täglich 3x von meiner Frau gewindelt wie ein Baby.Gibt es für mich noch eine Möglichkeit das ich mal keine Windeln und Gummihöschen mehr brauche?Meine Frau sieht es anders,denn Sie sagt das ich jetzt für immer Windeln tragen muß. Gerhard

- Gerhard Brückner  gerhard.brueckner@web.de


Hormonstörung durch Minirin vom Dienstag 02.10.2007 um 12:50

Hallo alle Zusammen,

meine Tochter 12 Jahre und mein Sohn 16 Jahre haben beide 2-3 Jahre minrin bekommen wegen bettnässen. Bei meinem Sohn ist alles gut gegangen, doch bei meiner Tochter treten nach 4 Jahren schwerwigende Probleme auf. Ihr Hormonhaushalt ist komplett durcheinander. Sie hat männlich Hormone und produzeirt zuviel eigenes Cortison (Cortisol). Der Arzt im Krankenhaus schieb diese Störung auf die Einnahme von Minrin zurück. Durch den hohen Cortisongehalt hat sie im Halben Jahr 15 kg zugenommen. Sie treibt 4-5 mal die Woche Sport und unsere Ernährung ist gesund und Abwechslungsreich (viel Bioprodukte). Jetzt darf sie kein bisschen Stress haben, sowohl positiven als auch negativen und soll nach Möglichkeit bis zum nächsten Krankenhaustermin im März 2008 ca. 10 kg abgenommen haben. Meine Tochter ist in den letzten Tagen teilweise richtig deppresiv geworden und wir wissen auch noch nicht wie wir damit umgehen können oder sollen. Hat jemand einen Rat oder Tip für uns?

Vielen Dank!

Rita

- Rita


Werde meine Windeln nicht los - warum? vom Samstag 29.09.2007 um 17:23

Hallo,

ich bin durch Zufall auf diese Website gestoßen und dachte, vielleicht weiß hier jemand Rat?

Ich werde schon bald 50 und solange ich mich erinnern kann bin ich meine Windeln nie wirklich losgeworden. Alle Untersuchungen waren ohne Ergebnis - also keine organischen Ursachen.

Manchmal war ich sogar ein paar Wochen oder Monate sauber (einmal sogar über ein Jahr). Aber es hat immer wieder angefangen, daß ich mich nass mache. Oft leider auch am Tag  - manchmal passiert es sogar "gross". Ich trau mich ohne Windel oft gar nicht aus dem Haus.

Weiss jemand was das sein kann und was bei mir nicht stimmt? Ich komme mir wie ein Kleinkind vor weil ich immer noch Windeln brauche.

Vielen Dank für jeden Hinweis!

- Michael  michael.schmidt123@gmx.at


Psychotherapie? vom Donnerstag 27.09.2007 um 14:49

Mein Sohn ist mittlerweile 8 3/4 und wir sind medikamentös mit ihm durch - es bringt nichts einen Erfolg.
Laut SMZ Ost gibt es das und wir sollen jetzt die Klingelmatte versuchen (es scheint, in seinem Alter soll es damit bessere Erfolge geben, als bei kleineren Kindern).
Alternativ dazu haben wir jetzt mit ihm eine Psychotherapie begonnen - hat da jemand Erfahrung damit? Und hat vielleicht schon jemand die Akkupunktur ausprobiert (das soll nämlich auch noch eine Alternative sein - allerdings nicht billig)

- Martina


Lutschtabletten vom Freitag 07.09.2007 um 22:20

Ich habe eine Frage und zwar, mine Tochter,5, hat schon 3 Monate die Minirin Tabletten genommen und wir hatten ganz guten Erfolg. Beim letzten Besuch beim Urologen hat er uns die Lutschtabletten verschrieben und seitdem nässt sie wieder häufiger ein, habt ihr ähnliche Erfahrung mit den Lutschtabletten gemacht?

- julia jung  j.jung@linea7.com


Frau vom Freitag 31.08.2007 um 22:59

Hallo ich bin Mama eines 8jährign Sohn. Ihm passiert nicht jede Nacht das hoppala so nennnen wir das, zirka 2-5 mal im Monat. Seit kurzen nimmt er Nasentropfen ein. Vohrher sind wir einmal in der Nacht mit ihm aufs wc gegangen. Oder er selber.So wie ich das seh ist es für ihn mehr Belastung als für uns. Da er immer wenn es passiert, zu uns sagt das er ein dummer Bub ist, weil er ins Bett gemacht hat. Haben aber noch nie zu ihm so was gesagt. Ich weis nur nicht wie es sein kann das er mal rein macht und dann ein Monat nicht. Wie lange nimmt man die Tropfen eigendlich?
Und hört man dan langsam auf oder schritt weise was natürlich mir logischer erglinkt. Lg Nicole

- Nicole  nicole.schadauer@chello.at


Meine Tochter vom Samstag 25.08.2007 um 18:01

Meine Tochter ist 12 und hat einen Freund der ist dreizehn sie liebt ihn so sehr die beiden sind seit fast einem Jahr zusammen aber sie haben sich noch nie geküsst  meine tochter traut sich nicht ihm das zu sagen das sie ih´n küssen will !Was tun?Bitte melldet euch

- Macallina  Sabine.Wehle@t-online.de


Einfach so! vom Freitag 17.08.2007 um 11:00

Hallo Zusammen!

Mein Sohn ist 12 und nachts selten  trocken. Wir haben schon einiges an Medikamenten und Ärzten ausprobiert und es hat nichts wirklich geholfen. Die beste Erfahrung haben wir jetzt im SMZ- Ost in Wien gemacht die kenne sich sehr gut aus. Momentan nimmt mein Sohn Ditropan und Minirin- Melts diese Kombi hat leider noch nicht so gut angeschagen aber wir sind zuversichtlich. MeinSohn ist momentan in Enuresisferien,dasersiehtdases auch andere Kinder mit dem gleichen Problem gibt. Wir hoffen ihm damit zu helfen sein Selbstvertrauen zu stärken , denn das ist das wichtigste . Unsere Kinder brauchen viele possitive Einflüsse um damit umgehen zu lernen und nicht nur unsere Kinder sondern auch wir. Deshalb finde ich es gut das mann sich hier mit anderen Eltern austauschen kann. Diese ungezwungen Ferien werden ihm sicher gut tun. Das einzige was mich nervt ist das es für diese Ferien keinen Zuschuss von der Krankenkasse gibt. Unsere Kinder machen ja nicht absichtlich und zum Spass ins Bett. Das finde ich ein bisschen frustrierend das mann für so viele unnötigen Sachen Geld hat aber nicht für die Kinder. Ich wünsche euch noch alles Gute und bleibt positiv. LG Uschi

- Uschi  gothika@tele2.at


Ditropan vom Donnerstag 02.08.2007 um 10:27

Hallo!

Mein Sohn ist jetzt 10 Jahre und war noch nie unter Tags trocken. Wir gehen seit 6 Jahren mit ihm in eine Spieltherapie und das Symptom hat sich auch schon um vieles verbessert. Wir suchten nach einer neuen Möglichkeit und kamen in die urologische Ambulanz ins Wilhelminenspital in Wien. dort wurde festgestellt, dass seine Blase für sein Alter zu klein ist. Es wurde ihm Ditropan verschrieben. Hat jemand schon Erfahrung mit Ditropan?

Liebe Grüße Sigrid

- Sigrid


ratlos vom Mittwoch 13.06.2007 um 22:23

Meine Tochter ist mit ca 3 Jahren tagsüber normal trocken geworden. Nachts leider nie. Jetzt ist sie fast 8. Lange haben wir mit rücksprache der Ärztin einfach abgewartet und ans natürliche Trockenwerden geglaubt. Die Windeln waren praktisch jede Nacht sehr nass. Selten mal trocken nch einem besonders trinkarmen Tag. Mit 6 Jahren fand die Kinderärztin eine Versuch mit der Klingelmatte wert. Wir haben uns alle über die Chance gefreut und daran geglaubt. Die Anwendung war dann sehr hart. Der Klingelalarm gleich nach dem Lospieseln ist ohrenbetäubend, aber meine Tochter ist nur sehr schwer davon aufgewacht, dann muß aus Klo gegangen und alles frisch gemacht werden. und das so 3 Mal pro Nacht. Es  wurde aber weniger und seltener. Dafür hat Melanie schlecht geträumt und wir fanden sie ab und zu weinend, verwirrt, im Halbschlaf irgendwo im Zimmer kauernd, wohl au der antrainierten verzweifelten Suche nach der Toilettte... Darauf haben wir abgebrochen. Ca 1Jahr gewartet und es wieder versucht. Diesmal hat es den angepriesenen Erfolg gezeigt. Glücklich trocken für ca 8 Wochen. Dann gab es drei nasse Nächte und wir haben vorschriftsmäßig die Klingelmatte wieder eingesetzt. Diesmal hat sie kein bisschen mehr angerührt. Unglaublich für uns: Melanie wacht nie davon auf. Wir haben sie bei jedem Alarm schwierig aufgeweckt, mühsam aufs Klo gebracht, sie war allein zu nichts fähig, hat sich höchstens gewehrt und wollte nur schlafen. und gebessert hat sich gar nichts. Ich glaube, so im Tiefschlaf und mit so viel Hilfe kann die Klingelmatte auch nichts antrainieren. Irgendwann haben wirs sein lassen.
Eine Zeitlang hat meiN Mann Melanie so um 22/23 Uhr geweckt und aufs Klo geführt. Das hat oft eine trockene Nacht ermöglicht aber ihr eigenes Verhalten überhaupt nicht beeinflußt. Außerdem hat sie sich dabei oft so gewehrt, war so neben sich, ist vom Klo nicht mehr runter, hat laut gejammert dasß es auch keine Dauerlösung war. Übrigens konnte sie sich am nächsten Morgen nie an irgendetwas erinnern.
Seit ca 3 Monaten haben wir alles wieder allein in Melanies Verantwortung gegeben, was ja gut sein soll: Sie geht ohne Windel und Klingelmatte aber mit wasserdichter Unterlage über dem Leintuch schlafen. Regelmäßig gegen 22/23 Uhr wacht sie auf, merkt, daß sie nassgepieselt ist, wechselt die obere Einlage, Schlafanzug und meist noch die Bettdecke( bei Wärme reicht da zum Glück ein leerer Bettbezug) und schläft weiter.
Bei aller Alleinverantwortung ändert sich leider trotzdem nichts an der Grundsache. Gut ist, dass mein Mann und ich nicht geweckt werden und ihr dadurch auch nichts indirekt nachtragen. Sonst konnt ich meinen Enttäuschung und Ärger oft nicht gut verstecken.
Jetzt geht es mir/uns wie den meisten hier. Wir wissen nicht weiter. Meine Tochter tut mir so leid mit dieser seltsamen, unergründlichen Krankheit. Sonst erscheint mir bei ihr und uns auch alles normal. Nicht immer ideal, man kommt ja immer wieder ins grübeln, aber nichts ist unnormal schwierig oder schlimm.
Ach ja, einmal zwischendrinn hat ihr ein anderer Kinderarzt zu unserer Begeisterung das Hormonspray verschrieben. Ich dachte als Notanker zum Übernachten bei Freunden etc. Es hat überhaupt nichts verändert. Dann kann es doch folglich auch kein Hormonmangel sein, der uns das Leben schwer macht, oder?
Mir kommt es immer so vor, als schläft Melanie so fest und tief in dieser ersten Schlafphase, dass sie nicht spüren kann, dass sie aus Klo müßte und aus irgend einem Grund weiß ihr Unterbewußtsein nicht, daß es die Blase immer geschlossen halten muß und dass man nur auf willentlichen Befehl die Blase entspannen darf. Aber wie geht sowas ins Unterbewußtsein?
Also ich bin ratlos, werde wohl ziemlich mutlos nochmal sie Hormontabletten probieren aber die Erfahrunsberichte hier lassen einem wenig Hoffnung. Dabei klingt doch die Infoseite darüber so vielversprechend. Aber villeicht treffen sich auf diesen Seiten eher die noch Suchenden als die schon glücklichen...?
Viel Glück Euch allen!
Caroline

- caroline


kann man bettnässen operativ entfernen? vom Freitag 25.05.2007 um 20:53

hallo an alle eltern,
ich bin selber schon ziemlich verzweifelte mama eines 6 jährigen jungen, lese aber immer nur von medikamenten. hat jemand schon mal versucht in narkose abklären zu lassen, ob ein angeborenes leiden vorliegt? ich mache das demnächst (auf anraten unseres urologen) und wäre dankbar für tipps, falls jemand damit erfahrung hat. anscheinend kann man auch bettnässen in bestimmten fällen auch operativ in den griff bekommen.

- winkler manuela  halter.mmh@tele2.at


Antwort auf Eintrag vom 7. Mai vom Freitag 18.05.2007 um 11:26

Liebe Frau Mair,
liebe Eltern,

ich habe nachgefragt, was die Veränderungen in der Enuresis-Therapie betrifft (Nasenspray/neue Schmelztabletten) und möchte Ihnen die Situation beschreiben:
Die österreichische Zulassungsbehörde hat aus Kosten/Nutzen- und Sicherheitsgründen angeordnet, dass die nasalen Desmopressin-Darreichungsformen (Nasenspray & Lösung) die Zulassung im Krankheitsbild Bettnässen entzogen wurden (in der Behandlung von Diabetes insipidus kann der Nasenspray im Übrigen nach wie vor verschrieben werden). Zu Ihrer Info/Beruhigung: Laut Auskunft der Behörden gab es in Österreich bislang keinen einzigen gemeldeten Fall von schwerer Nebenwirkung* durch Desmopressin-Tabletten. Auch die führenden Mediziner sprechen von einer sehr sicheren Therapie („…Desmopressin wird seit über 30 Jahren bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgreich verwendet und ist auch heute noch ein wesentlicher Bestandteil der modernen Enuresis-Therapie“). Bei den seltenen Fällen, die aufgetreten sind, wurde mit dem Nasenspray therapiert. Deshalb die Entscheidung, diese Darreichungsform zu streichen und stattdessen auf die sicherere Möglichkeit einer neuen Schmelztablette umzustellen. Sie kann im Vergleich zu „normalen“ Tabletten auch ohne Flüssigkeit eingenommen werden, da sie sich blitzschnell im Mund auflöst. Diese Umstellung auf die Schmelztablette ist ab 1. Juni 2007 allgemein gültig. Club Mondkind wird neben einer generellen Therapiemöglichkeiten-Übersicht die betreffenden Informationen auf der Homepage entsprechend korrigieren. Im März gab es ein Meeting aller spezialisierten Enuresis-Ambulanzen und auch zahlreiche Ärzte, die sich mit der Thematik beschäftigen, nahmen daran teil. Die gemeinsam erarbeiteten Therapie-Richtlinien werden demnächst veröffentlicht und auch über Club Mondkind an die Mediziner verteilt. Das heißt, es sollte hoffentlich schon sehr bald keine Schwierigkeiten und Unsicherheiten mehr geben.

Alles Gute wünscht Ihnen
Elisabeth Leeb, Obfrau Club Mondkind

* Wasserintoxikation/Hyponatriämie = Durch zuviel Flüssigkeitszufuhr vor dem Schlafengehen kann sich das Blut verdünnen und ein zu niedriger Natriumspiegel entstehen. Empfehlung der Ärzte (durch Studien untermauert): während der Therapie abends nicht mehr als 200 ml trinken.

- Elisabeth Leeb  www.clubmondkind.at  info@clubmondkind.at


bettnässen vom Montag 07.05.2007 um 19:48

hallo ich bin jetzt 21 und hab es bis jetzt nicht richtig geschafft nachts trocken zu werden zwar passiert es nur selten (ca.1-2mal im monat) aber es ist trotzdem lästig kennt jemand eine möglichkeit es los zuwerden ohne zum arzt  zu gehen.war da früher schon  oft und es war mir einfach nur peinlich.

- belinda


Zusatz vom Montag 07.05.2007 um 12:34

PS. zum Schreien vom 7.5.07, 11.32 Uhr.Mein Sohn ist im AKH in Behandlung.

- Andrea


Minirin Spray vom Montag 07.05.2007 um 11:32

Hallo
War letzte Woche bei meinem Arzt und wollte unserem Sohn wieder Minirin-Spray verschreiben lassen. Es wurde mir aber gesagt, dass der Spray wegen der vielen Nebenwirkungen nicht mehr verschrieben wird und stattdessen gibt es Minirin-Melts (Schmelztabletten) (haben die etwa keine Nebenwirkungen?). Weiters werden diese Tabletten wiederum nur vom Chefarzt genehmigt. Manchal glaube ich einige meinen, diese Kinder sind absichtlich Bettnässer, denn sonst würde man ihnen das Leben nicht so schwer machen.
LG

- Andrea  andrea.mair@bmgfj.gv.at


keiner vom Samstag 07.04.2007 um 08:48

ich bin 25 und seit 3 jahren "gesund" - was das einnässen betrifft. aber ich habe heute noch schwierigkeiten, darüber zu sprechen. auch beim schreiben tu ich mir gerade schwer. schlimm war es auch für mich, als ich diese homepage aufgesucht habe und als erstes dieses kind singen hörte "lu - lu lu lu".
ich hab diese Krankheit erst besiegt, als ich mit 21 bei meinen eltern ausgezogen bin und auf meinen eigenen beinen stand.
Von Klingelmatratze über irgendwelche Ampullen, und jegliche Hormonbehandlungen hatte ich alles durchgemacht. Ich wurde jede Nacht geweckt und wenn ich dann nicht freiwillig aufs Klo gegangen bin, wurde ich oft geschlagen. Im nachhinein kann ich nicht sagen, ob ich meiner Mutter deswegen böse bin. Ich weiss, dass es ihr im nachhinein Leid tut, aber es ist nunmal geschehen. Wir waren alle der Sache nicht gewachsen.
Ich denke aber, dass mein einnässen mit dem Druck aus dem Elternhaus zu tun hatte. Mit der psychischen und physischen Belastung.
Als ich vor 4 Jahren mit meinem Freund zusammen kam, nässte ich nur noch selten ein. Glücklicherweise nie, als er bei mir schlief. Bis zu der Nacht, an dem ich ihm von der Krankheit erzählte. Am nächsten Morgen war das Bett nass. Ich hab mich wahnsinnig geschämt. Es passierte danach noch etwa 3 - 4 mal - komischerweise jedes mal dann, wenn er am wochenende länger auf einer feier war als ich und ich alleine schlafen gehen musste. Seit diesen 3 - 4 mal hab ich nie wieder ins Bett gemacht. Mein Freund war der erste, mit dem ich offen über alles reden konnte und wollte. Erst seit dem weiss ich dass ich nie Schuld an all dem war, wass passiert ist....
ICH WÜNSCHE ALLEN BETROFFENEN NOCH ALLES GUTE UND VIEL GEDULD!!! IHR WERDET ES SCHAFFEN!!!

- hannah 


AN Paul vom Sonntag 01.04.2007 um 18:27

Gibt es jemand in meinem alter mit dem gleichen problem? Ich würde gerne darüber reden und vieles loswerden
Also ich weis ja nicht was du it alter meinst
ich bin 17 und bin Bettnässerin
ich hab keine Ahnung was ich noch machen soll und überlege zum psychiologe zu gehen
hättest du nicht lusst dass wir uns mal näher unterhalten?
Ich kenn niemanden in meiner Umgebung der das gleicheProblem hat!
liebbe Grüße Cilli
ps: bitte helft mir!

- ancilla  cilli9@web.de


Bettnäsen vom Mittwoch 28.03.2007 um 21:02

hallo wolte mal mein poblem schlidern

Ich bin schon über 30 und mache seit 1,5 jahren wieder ins bett mir ist das
sehr peinlich darüber zuschreiben.
Das Einnässem ist nur nachts  ich habe mehere Ärzte befragt und die sind ratlos
und sagen des es Pyosomatischist aber da ich bin in einer Festen bezihung (
Verlobt ) bin kann es nicht sein das es mit der pysche liegt . wolte mal auch
im sanitätshaus fagen aber ich habe mich nicht gedraut. Meine Verlobte weis
nichts dafon und ich versuche es auch vor ihr zu verheimlich oder zu verstecken
aber ich klaube sie weis es sie hat was da sowas angedeutet . Aber nicht richtig
ausgespochen .
Mir ist das wirglich etwas peinlich darüebr mit Jemaden darüber zu sprechen da
das Ineternet recht anunüm ist traue ich mich jetzt
Was kann ich dagegen tun

- Kai-Uwe Witte  kauwe5@freenet.de


Antwort Michaela vom Donnerstag 08.03.2007 um 12:02

Vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen. Schreib mich mal an.

zu Susanne:
Das du deiner Tochter Zeit lässt ist sehr loblich, da der meiste Stress beim Bettnässen leider von den Eltern ausgeht und das Problem eher verschlechtert. Dennoch empfehle ich dir von der Windel Abstand zu nehmen. Wie du selbst richtig angeführt hast, ist die Windel ein "Netz", d.h. der Lernprozess des "Trocken werdens" ist bei deiner Tochter nicht gegeben. Selbst bei der Gefahr hin in Zukunft mehr Wäsche zu haben, würde ich ihr diese Chance geben.
Und sollte sich bis zur Einschulung nichts ändern, kannst du dir immer noch Gedanken über eine alternative oder medikamentöse Behandlung machen.

LG

- Christian  snoop_2142@gmx.at


Nachtrag zu bisher keine Abhilfe vom Dienstag 06.03.2007 um 10:23

In der vorletzten Zeile heißt das Wort natürlich "nämlich" nicht niemlich. Ich wollte noch nachtragen, dass es in unseren Familien keine Bettnässer gab. LG Michaela

- Michaela


bisher keine Abhilfe vom Dienstag 06.03.2007 um 10:11

Liebe Betroffene, liebe Eltern!
Mein Sohn ist nun schon 12 Jahre alt und nässt noch jede Nacht ein (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Alles was wir bereits versucht haben half nichts. Medizinische Untersuchungen ergaben keine Erkrankungen (Gottseidank)es sei alles ganz normal. Die verschriebenen Hormontabletten und Sprays zeigten keine Wirkung (nicht einmal während der Einnahme, trotz höchster Dosierung, bereits ab der 3. Nacht war wieder alles wie vorher - naß). Das Trinken haben wir abends reduziert, zwecklos. Die Klingelhosen wurden entweder nicht gehört oder er riß im Schlaf das Kabel raus. Aufwecken war die absolute Katastrophe, zum Einnässen kamen auch noch Schlafstörungen, er schrie und tobte, blieb halbe Nächte munter, litt unter Albträumen. Außderdem war er zu ganz verschiedenen Zeiten und auch verschieden oft naß. Wir hatten anschließend große Probleme wieder die normale Nachtruhe herzustellen. Übrigens ist er nicht ein bisschen naß, sondern triefend naß. Die zweijährige psychologische Behandlung brachte auch keine Besserung. Auch die Enuresis-Ambulanz wusste nicht mehr weiter. Seit geraumer Zeit machen wir gar nichts, ich wüsste auch nicht was, was zu Hause auch nicht das grosse Problem ist. Allerdings wird es schwierig auf Schulschikursen oder wenn er sonst irgendwo übernachten soll, was er auch will. Ganz heimlich zieht er dann nachts eine Windel an und zeitig in der Früh wieder ganz heimlich aus, was er inzwischen recht gut kann. Allerdings sind die Windeln nun schon ziemlich groß und  bauschen sich unter dem Pyjama ziemlich auf. Aber diese tollen Ratschläge mit "braucht man nicht verschweigen" "kann man ja darüber reden" funktioniert bei Jugendlichen wohl nicht, Verständnis gibt es in diesem Alter nicht, schnell wird man zum Gespött der ganzen Schule. Eigentlich warten wir nun auf das Wunder, dass sich dieses Problem nun doch in der Pubertät wieder gibt. Sollte jemand noch gute Ratschläge parat haben, dann lasst mal hören. Hat jemand Erfahrung mit beruhigenden Maßnahmen wie Yoga, er ist niemlich ein ziemlich nervöser Typ, nervöse Blase - nur ein Gedanke? LG Michaela

- Michaela


e-mail adresse zum nachfolgenden Beitrag vom Freitag 02.03.2007 um 21:21

hi,

hier noch meine e-mail adresse, welche ich unabsichtlich bei dem nachfolgenden Beitrag nicht angezeigt hab lassen.

cata080778@hotmail.com

- catrin  cata080778@hotmail.com


Psychische Folgen von Bettnässen vom Freitag 02.03.2007 um 21:08

Liebe Betroffene, liebe Eltern,

ich war bis zu meinem 16ten Lebensjahr Bettnässer. Bei mir haben jedoch der psychische Druck sehr viel Seelenarbeit hinterlassen. Ich bin seit 1,5 Jahren in einer Gesprächstherapie weil meine Kindheit aufgrund des Bettnässens sehr viele Schrammen hinterlassen hat. Jetzt suche ich auf diesem Weg Betroffene, welche ebenfalls als Kinder Bettnässer waren und für sich als Erwachsener eigentlich ganz gut leben. Hilfreich wären Tipps bzw. einfache Gespräch, wo man vielleicht Paralellen sieht bzw. neue Erkenntnisse erhält.

Weiters würde ich auch noch einen Tipp an Eltern weitergeben: Mit hätte es sehr geholfen, wenn ich von meinen Eltern mehr Aufmerksamkeit und keinen Druck bezüglich dieser Sache bekommen hätte. Ich weiß es klingt zu einfach, aber ich glaub je mehr man macht, desto schlimmer wird alles. Zumindest kann ich das aus meiner Erfahrung erzählen.

Wer mit sich mit mir austauschen will, bitte einfach eine E-mail schreiben. Freu mich über Mails.

Wünsche allen Betroffenen und auch den Eltern, alles Gute

Liebe Grüße

Catrin

- Catrin


habe ein sehr großes Problem vom Samstag 24.02.2007 um 16:34

bin 19 Jahre nässe Nachts ein und das seit 1 Monat weis nicht was ich machen soll  kann mir irgend wer helfen weis auch nicht wieso es passiert bin ratlos

- Neo  kaigitarre@web.de


Mal ne Frage vom Dienstag 13.02.2007 um 16:01

Hab mal ne dumme Frage:Wie lange kann,darf oder soll man Kindern nachts eine Windel anziehen?
Meine Tochter ist jetzt 6 Jahre alt geworden und macht noch regelmässig ins Bett.Bisher habe ich ihr abends fast immer eine Windel für die Nacht umgemacht.Es macht Daniela noch nichts aus, nachts eine Pampers anzuhaben,obwohl sie natürlch weiss,dass sie eigentlich schon zu alt dafür ist.Wir versuchen es immer mal "ohne Netz",aber wenn ich sie frage, möchte sie nachts lieber mit Windel schlafen.Die KiÄ will bis zur Einschulung eigentlich nichts unternehmen und ihr Zeit lassen.
Ich habe nun schon oft von Bekannten gehört,dass ich meine Tochter ohne Windel schlafen lassen soll,da sich sich sonst nur an die Windel gewöhnt.Sie macht aber bestimmt nicht mit Absicht oder aus Faulheit ins Bett.Sie ist morgens immer ganz stolz, wenn alles trocken geblieben ist.Ich bin auch nicht zu faul Wäsche zu waschen und zwinge sie nicht abends eine Pampers umzumachen,aber so ist es erstmal am einfachsten.Bin jetzt aber doch etwas verunsichert.

Danke für Eure Antworten
Susanne

- susanne


Hormon vom Freitag 02.02.2007 um 13:14

Kann man das fehlen bzw. nicht genug vorhanden sein von dem Hormon klinisch untersuchen bzw. feststellen ???

- Fam. Win.


Für alle die nicht weiterwissen vom Mittwoch 31.01.2007 um 10:36

Für alle die nicht mehr weiterwissen. Hört euch nicht nur Mediziner an, Mediziner schlagen meistens medikamentöse Behandlungen vor.

Geht auch zu Psychologen, Psychologen sehen eher die Gemüts-Seite, und schlagen alternative Behandlungen vor.

Aber Vorsicht, sowohl bei Ärzten wie auch bei Psychologen, holt die Meinungen mehrerer ein, in allen Berufen gibt es nur wenige die zu einem selbst passen und auch passende Bahandlungsformen finden.

Vergesst den ganzen esoterischen Unsinn, Homöopathie udgl. das hilft ohnehin nichts.

Sucht im Internet, trefft euch mit Leidensgenossen, helft euch selbst.

Bleibt kritisch gegenüber selbsternannten "Experten" und sucht nach einer für euch selbst passenden Lösung.

Lasst euch nicht verunsichern und hört nicht auf Normen, und was "normal" sein soll, und was nicht. Letztlich beschreibt jede Norm nur den Durchschnitt.

- Tutnichts Zursache


Liebe Eltern und Betroffene! vom Sonntag 28.01.2007 um 13:47

Liebe Eltern!

Meiner Erfahrung nach gibt es mehrere Ursachen zugleich, welche für das nächtliche Einnässen verantwortlich sind. Vorweg: Mädchen "sollten" ab dem 4,5 LJ trocken sein, Buben sind ein bischen später, so mit dem 5 lj . Klappt dieses nicht, so kann ein simples Miktionsprotokoll (Wasserlassenprotokoll) sehr hilfreich sein. Hierbei werden über 48 Std. Trinkmeng und Uhrzeit, Harnmenge + Uhrzeit, sowie nächtliche Harnmenge notiert. Ein kinderurologisch versierter Urologe bzw. ein Kinderarzt sollte dieses dann auswerten: ist die Einzelharnmenge zu gering, kann durch eine zeitweilige med. Tablettentherpie diese erhöht werden. Sind die Trinkgewohnheiten falsch (spätabendliche, große Trinkmengen) so kann hier eine Umstellung empfohlen werden), sind die nächtlichen Harnmengen zu groß (oft ein hormoneller Mangel), so kann sdies ebenfalls mit einer zeitweiligen medikamentösen Therapie ausgelichen weren. In 90% der Fälle habe ich in meiner Praxis jedoch das "Vorliegen" aller 3 Ursachen beobachtet - somit ist meistens nur eine "Kombinationstherapie" langfristig erfolgversprechend.
mfg

Dr.Paul F. Engelhardt
FA f Urologie und Andrologie

- Dr. Paul Engelhardt  www.drengelhardt.com  paul.engelhardt@aon.at


Gehirntumor Kleinkind vom Samstag 27.01.2007 um 02:23

Habe eine dreijährige Tochter, die mit 1 Jahr an einem bösartigen Gehirntumor erkrankt ist. Suche eltern die ähnliche erfahrungen haben. Um einfach Erlebtes, erfahrungen usw. auszutauschen, über Langzeitfolgen zu reden und vieles mehr. Würde mich auf Antwort freuen.
michele

- Michaela Heger  michaela.heger@chello.at


Es ist nicht einfach vom Mittwoch 17.01.2007 um 00:18

Liebe Freunde,
Ich war sehr beeindruckt als ich sah mit welcher leichtigkeit hier über das Bettnässen gesprochen wird. Ich leide selbst darunter und ehrlich gesagt nach 22 jahren hat man irgendwann die Nase voll, jedoch ist es wichtig für mich immer an mir selbst zu glauben.

Wenn es jemandem hilft, Es gibt zwei arten des Bettnässens. Die erste ist Medizinisch bedingt und die zweite psyschich. Bei Medizinisch bedingten fällen hilft das sogenannte Minirin aber auch nicht immer.Ärtzte reden davon das es mit der Zeit selbst verschwindet aber darauf zu hoffen ist kein wirklicher trost, und klingt für einen patienten als ob es keine lösung gäbe. Eine uhrzeiten kontrolle kann sehr hilfreich sein (wann der Patient ins bett macht). Ein wecker zu stellen für kurz davor ist eine gute strategie. Machen sie dem kind jedoch keine vorwürfe wenn es trotz wecker ins bett macht, bemitleiden sie es bitte auch nicht das ist eine bestätigung des nicht normal seins.
Bei Psyschich bedingten fällen ist es wichtig dass man das "probem" nicht zu viel aufmerksamkeit schenkt. Andauerndes fragen oder druck macht alles nur schlimmer. Ich persöhnlich habe sehr schlechte erfahrungen gemacht mit ständigem druck, denn im jungs internat hat man es mit so etwas nicht leicht.Eltern und Lehrer können das sehr schwer einschätzen.Verbieten sie ihren kind nicht das einnehmen von flussigkeiten, auch mitten in der nacht.Behandeln sie es so als gäbe es kein problem. Die beste und meine meinung nach erforlgreichste methode wäre dem kind beizubringen wie es sich gegen angriffe währen kann. Das selbstwert gefühl leidet sehr darunter wenn es beleidigt wird und nichts unternehmen kann(besonderst als junge).Für eltern die meinen das kind soll einfach angriffe ignorieren; das geht nicht und verlangen sie es auch nicht von ihrem kind, dies macht die sache noch schlimmer.Ein selbsverteidigungs kurs sollte sowas beseitigen können. Kampfgeist ist bei so etwas sehr wichtig.

Eine Medizin die dagegen helfen kann bei psychichen fällen ist Imipramine.Es ist jedoch ratsam einen artzt zu konsultieren bevor man es einnimmt.Kinder unter 5 jahre dürfen es nicht einnehmen.Ich habe es selbst eingenommen im alter von 15 für drei monate und es half sehr viel.Ich war die ganze zeit trocken. Danach wurde ich jedoch rückfällig. Seitdem habe ich alles probiert, wirklich alles, und es half nicht. Ich weiss nicht was ich machen soll und bin am ende meiner kräfte, das ewige warten und hoffen ist sehr anstrengend. Gibt es jemand in meinem alter mit dem gleichen problem? Ich würde gerne darüber reden und vieles loswerden.
Vielen Dank.
P.S. Wenn jemand sich lieber Privat darüber unterhalten möchte dann einfach nur sagen
Paul

- Paul


Hilfe vom Dienstag 02.01.2007 um 15:35

Hallo
Ich bin 14 jahre alt und mache noch ins Bett.ich hab vom Arzt "Minirin" verschrieben bekommen -, aber die helfen mir nicht wirklich es ist dann zwar mal trocken aber dann als wieder nass. Kann mir jemand einen tipp geben wie wir das auch ohne tabbletten schaffen können. Wir wissen einfach nicht mehr weiter.

- Patrick


Bettnässen vom Dienstag 02.01.2007 um 15:09

Mein Sohn Steffen wurde im Sommer 11 Jahre alt. Mit 3 Jahren war er nachts trocken, mit 3,5 fin er wieder an.
Von da an haben wir alles ausprobiert. Erst hieß es, das gibt sich schon- Fehlanzeige. Kinderarzt,Homöophate Urologe. Mit Minirin wurde es zeitenweise besser, aber immer wieder Rückschläge.Seine Lehrerin in der 3. Klasse gab ihm den Rest. Sämtliche Erfolge waren vergessen. Dazu kam eine Legastenie. Aus einem selbstbewußten Kind wurde ein nervenbündel. Wir haben alles abgebrochen und einfach nicht mehr darüber geredet.Das nach 7 Jahren Bettnässen und unzähligen Waschmaschinen. In den Sommerferien 2006, er kam in die 5. Klasse haben wir dann die Klingelhose ausprobiert. Nach 2 Wochen war das Kind Trocken, bis jetzt. unser Fazit- wahrscheinlich braucht alles seine Zeit.

- Elvira


bitte helft mir! vom Donnerstag 30.11.2006 um 21:14

Hallo!
Mein Sohn, 5 Jahre alt, macht seit gut einem Jahr unter Tags groß in die Hose! Ich weiß schon nicht mehr was ich machen soll, haben es mit gut zureden, öfters am Tag erinnern und sogar mit diversen Verboten bzw. mit versprochenen Geschenken versucht, aber nichts will helfen... Er war schon ganz rein, keiner weiß woran es liegen könnte. Es hat sich auch nichts verändert bei uns was ihn vielleicht beunruhigen könnte. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter... Außerdem kommt er nächstes Jahr in die Schule, habe schon ein bißchen Angst davor. Bitte helft mir, ich wäre Euch sehr dankbar!!!
Lg Heike

- heike


Mache wieder ins Bett vom Sonntag 26.11.2006 um 13:11

Hallo und Hilfe,
hat jemand von euch diese erfahrung gemacht?
Ich bin 26 und mach mich seit 1 1/2 Monaten nass.
Am Tag ist es mir mit Heute 3 mal nur passiert, bin einfach zu langsam um auf die Toilette zu kommen!
In der Nacht war es erst so das ich ein wenig klamm war es dann aber immer schlimmer wurde. Seit 1 Monat trageich nun Nachts Windeln. DIe auch sehr oft nun Nass sind.
Hat es jemand in den Griff bekommen? Will kein Baby mehr sein!

- Bianca 26


Die offene Geschichte einer Bettnässerin mit Happy End vom Mittwoch 22.11.2006 um 13:08

Meine Tochter wird im Jänner 12 Jahre. Sie war bis Anfang dieses Jahres Bettnässerin...=tagtäglich
Unsere Story von Beginn an: Wie alle Eltern gingen wir ab dem 6. Lebensjahr zum Kinderarzt, weiters zum Homöopathen, zur Kinesiologin..
Meine Tochter litt nicht darunter, es war normal, sie ist nach wie vor ein tolles Kind, überall beliebt mit normalen Problemen, und für uns war es Alltag, Pampers in der noch passenden Größe zu finden (später mussten dann die Inkontinzenz-Einlagen für Frauen herhalten...), das Bett frisch zu überziehen. Freunde, bei denen sie hin und wieder übernachtete, waren "eingeweiht" und das Bett wurde dementsprechend vorbereitet.
Ich wollte ihr keine Hormone geben und auch das 2x in der Nacht wecken (für Messungen) hab ich ihr erspart.
Die Homoöpathin erklärte mir Bettnässen hat immer psychische Ursachen... damit hatte sich das für mich auch erledigt. Nach der Kinesiologin war sie 2 Wochen trocken.
Nun wird sie, wie gesagt, 12. Sie ist in der Pubertät und der Satz: "In der Pubertät gibt sich das" stimmt sicher in den meisten Fällen.
Nun haben wir "es geschafft". Ganz normal - ohne viel Aufhebens. Natürlich ist es nicht immer einfach. Natürlich haben wir oft geflucht (meine Tochter auch).
Vielleicht sollte einfach die Marktlücke "Pampers für Bettnässer" entdeckt werden, ein normaler Zugang zu etwas, das für viele Alltag ist!

- Dagmar  dag567@yahoo.de


Verzweifelt aber ich kämpfe weiter! vom Samstag 04.11.2006 um 05:10

Hallo,
mein Sohn wird in 2 Wochen 6 und noch immer nicht nachts trocken. Langsam wird es schwierig Pampers zu finden für ihn die passen. Eine Urologische Untersuchung haben wir hinter uns mit dem Resultat "bis zur Pubertät gibt sich das". Organisch ist alles ok. Aber das kann es doch nicht sein! Wir haben aufgrund einer sehr starken Vorhautverengung eine Beschneidung vornehmen lassen und oh wunder unsere Maus war einige Nächte trocken. Mal 1-2 Nächte dann wieder nur 1 mal die Woche. Dachte schon es ist geschafft...aber alles kippte wieder. Der Kinderarzt hat auf mein betteln hin Desmogalen Nasenspray verschrieben. 2 Pumpstöße vor dem Zubett gehen...18 Nächte haben wir es probiert davon waren 9 in unregelmäßigen Abständen trocken. Ich habe aber kein gutes Gefühl bei der täglichen Chemieabgabe an mein Kind. Abgesetzt! 1mal in der Woche ist er spontan trocken. Obwohl der Rythmus täglich gleich ist. Zappelin nimmt er seid 3 Wochen auch weil er unkonzentriert ist aber da versetzt wohl auch der Glaube die Berge. Jetzt machen wir einen Einnässkalender (über 2Tage u. Nächte) wird die Trinkmenge und Harnmenge dokumentiert. Das Kind muß 2x nachts geweckt werden um raus zu kriegen ob er nachts zuviel Harn produziert. Aber was ist zuviel??? Was ist normal??? Mein nächster Schritt? Ich denke ich werde es mit einem Piesel Piepser oder ähnlichem versuchen. Soll große Erfolge bringen. Ich habe noch Hoffnung und will alles für meine Maus tun zwar nicht um jeden Preis aber ich will nicht aufgeben...

- Sandra  TMaus12@aol.com


Antwort für Grit vom Freitag 22.09.2006 um 09:52

Hallo Grit,
Geduld und Verständnis sind sicherlich das Wichtigste für Deinen Sohn. Aber vielleicht wäre es nicht schlecht, einen Heilpraktiker oder Osteopathen zu Rate zu ziehen.
Habe auch meine Erfahrungen damit gemacht. Weiterhin alles Gute.

- Silvia  silivafabry@web.de


Was kann man denn da machen? vom Freitag 22.09.2006 um 00:59

Hallo,
mein Sohn (wird im Oktober 4) geht seit 2 Wochen in den Kindergarten. Er hatte davor schon eine Kindergartenerfahrung, wo er täglich geschlagen und letztendlich gewürgt wurde. Ich habe ihn sofort aus diesem wieder rausgenommen. Allerdings hat er seither einen Heidenrespekt vor anderen Kindern, ist scheu und meidet den Kontakt. Wenn ich ihn nach dem Tag im Kiga frage, sagt er es war schön. Aber seit zwei Wochen nässt er nachts ein, schafft tagsüber teilweise nicht den Gang zum Klo wenn er kotet und hat sich gestern einfach erbrochen. Er ist nicht krank, hat kein Fieber und isst und trinkt normal. Was kann man denn tun um ihm die Sache zu erleichtern oder hilft da nur mit Geduld und Verständnis abwarten?

- Grit


Ganz Toll! vom Freitag 14.07.2006 um 10:44

Wie beschränkt muss man sein um auf so einer Seite Werbung für Viagra zu machen.
Aber da sieht man mal wieder zu was die Langeweile Fähig ist.

- Susanne  zickenmonster30@web.de


Herr vom Dienstag 11.07.2006 um 16:27

Hallo,

meine Frage ist: Welche Nebenwirkungen kann Minirin beim Diabetes Insiptus haben.

Kann mein dicken Bauch davon veranlasst worden ist?

Ich nehme diese Medikammente täglich nach bedarf und mindestens ein Mal am Tag, zwar als Nasenspray!

Mit freundlichem Gruß

- Amir Kalantary


Homöopathie vom Dienstag 20.06.2006 um 12:14

Lieber Club Mondkind,
unser Sohn (4,5 Jahre) war mit 2 Jahren tagsüber trocken, hat bis heute aber maximal erst 5-6 trockene Nächte gehabt. Alle von beschriebenen Symptome, schlecht zu wecken, schwimmt in Urin usw. treffen auf ihn zu.
Wir haben nach Expertenaussage zwar noch 6 Monate Zeit, aber unser Sohn leidet selber schon darunter, dass er es nicht schafft. Er versteckt seine Windeln vor Besuch und ist enttäuscht wenn es wieder nicht geklappt hat. Wir schimpfen nicht, haben schon Sonnen gemalt, haben kleine und große Geschenke versprochen. Es hat alles nichts genutzt. Jetzt habe ich gehört, dass es auch die Möglichkeit einer homöopathischen Unterstützung in solchen Fällen gibt. Das würde ich auf jeden Fall gerne vor anderen Medikamenten probieren (von mir aus auch erst in 6 Monaten!) Kennt jemand etwas darüber oder hat Sie einen Tipp?  Gibt es Erfahrungen?
Unser Sohn ist ansonsten ein aufgeweckter, wissbegieriger, lebendiger und fröhlicher Junge mit vielen Freunden und keinerlei Trennungsängsten von uns Eltern.
Über Infos würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank!
Grüße
(PS: Manchmal beim spielen, oder wenn etwas spannend ist, schafft er es schon mal nicht mehr. Ist aber ganz selten und habe ich auch bei anderen Kindern schon beobachtet. Ich halte das für normal - oder)

- dominika seitz-dasberg  seitz-dasberg@t-online.de


Nach einem halben Jahr Minirin kein Erfolg vom Donnerstag 01.06.2006 um 14:34

Auch ich habe einen Sohn, mittlerweile 11 Jahre, der nachts einnässt. Minirin Nasenspray hat er nicht vertragen, die Tabletten zeigten nach einiger Zeit zwar Erfolg aber die Nebenwirkungen ließen nicht lange auf sich warten. Übelkeit und starke Kopfschmerzen waren die Folge. Habe das Medikament wieder "ausgschlichen" (natürlich mit ärtzlicher Rücksprache).Mein Sohn geht  nun eine halbe Stunde vor dem zu Bettgehen für ca. 20-30 Min.aufs WC, mit Buch oder div. und versucht sich zu entspannen und die Blase ordentlich zu entleeren.
Das klappt ganz gut und er schafft es, in der Nacht wirklich trocken zu bleiben.
Eine Bekannte hatte Erfolg mit Aufwecken vor Mitternacht.Immer um die selbe Zeit, dann wacht das Kind von selbst auf und kann selbständig aufs WC gehen.
Es gibt unterschiedliche Methoden, das wichtigste ist aber, dem Kind die Angst zu nehmen und es beruhigen und vor allem erklären, warum es einnässt. Die Blase kann ich mir als Ballon vorstellen und dieser hat einen zu starken Verschluss, dieser Verschluss ist der Schließmuskel der Blase der viel zu stark trainiert wurde, weil das Kind einfach nicht zur rechten Zeit aufs WC gegangen ist und die Blase immer voller wurde. So kann sich der Muskel beim Wasserlassen nicht mehr vollends entspannen und öffnet sich nicht ganz,d.h. die Blase kann sich nicht völlig entleeren und man hat wieder Harndrang. Im Schlaf entspannt sich der Muskel und die Blase entleert sich einfach, wenn das Kind dann noch einen tiefen Schlaf hat, ist das Bett nass.
Meine Laienmeinung wäre, den Muskel wieder rücktrainieren, d.h. regelmäßig aufs WC, nicht im letzten Abdruck und dann entspannt sitzen bleiben und die Blase ordentlich entleeren. Für Schulkinder ist das sicher in den Ferien leichter. Einfach Zeit genug nehmen, fürs WC und nicht drängen!

- Ursula


Und wenn Minirin nicht hilft? vom Montag 29.05.2006 um 09:54

Mein Sohn (7 Jahre und 4 Mon) nimmt Minirin seit 6 Monaten und war in dieser Zeit vielleicht gesamt zwei Wochen trocken.
Jetzt meinte der KiA, wir sollten ihn vielleicht doch in der Nacht zusätzlich aufwecken, vielleicht hätte er sich einfach nur an die Windel gewöhnt. Auch das hilft nicht.
Er wird einfach nicht wach und scheinbar stört ihn das nasse Bett auch nicht.
Wir werden die Windeln jetzt weiter verwenden, weil ich einfach nicht täglich Bettwäsche wechseln kann und er auch viel zu müde ist, wenn er dauernd aufgeweckt wird (von uns nicht zu sprechen, da wir ja auch noch ein zweites Kind haben).
Wir wissen jetzt nicht wirklich weiter, weil er auf der Höchstdosis mit Minirin Tabletten ist (Spray verträgt er nicht) und auch zwei Ditropan am Tag nimmt. - Beides zeigt eigentlich keinen Erfolg und auch die Windeln halten nur das Bett trocken, aber leider nicht ihn.
Wie soll denn das noch weitergehen?
Berichte wie der von dem jungen Mann weiter unten helfen mir da nicht wirklich weiter, die  Vorstellung, das geht noch 10 Jahre so weiter beruhigt mich nicht wirklich.

- Martina Rapp  emeli@utanet.at


Liebe Eltern! vom Dienstag 23.05.2006 um 19:29

Liebe Eltern!

Meiner Erfahrung nach gibt es mehrere Ursachen zugleich, welch für das nächtliche Einnässen verantwortlich sind. Vorweg: Mädchens "sollten" ab dem 4,5 LJ trocken sein, Buben sind ein bischen später so mit dem 5 lj trocken. Klappt dieses nicht, so kann ein simples Miktionsprotokoll (Wasserlassenprotokoll) sehr hilfreich sein. Hierbei werden über 48 Std. Trinkmeng und Uhrzeit, Harnmenge + Uhrzeit, sowie nächtliche harnmenge ´notiert. Ein kinderurologisch versierter Urologe bzw. ein kinderarzt sollte dises dann auswerten: ist die einzelharnmenge zu gering, kann durch eine zeitweilige med. Tablettentherpie diese erhöht werden. Sind die Trinkgewohnheiten falsch (spätabendliche, großew Trinkmengen) so kann hier eine Umstellung empfohlen werden), sind die nächtlichen Harnmengen zu groß (oft ein hormoneller Mangel), so kann sdies ebenfalls mit einer zeitweiligen medikamentösen therapie ausgelichen weren. In 90% der Fälle habe ich jedoch eine "Vorliegen" aller 3 Ursachen beobachtet - somit ist meistens nur eine "kombinationstherapie" langfristig erfolgversprechend.
mfg

Dr.Paul F. Engelhardt
FA f Urologie und Andrologie

- Dr. Paul Engelhardt  www.drengelhardt.com  paul.engelhardt@aon.at


Fünf Hosen täglich vom Donnerstag 11.05.2006 um 21:52

hallo,
wenn ich die geschichten hier lese wird mir angst und bange. steuern wir doch auf eine ähnliche 'karriere' hin. aber hut ab vor allen eltern, die das so lange durchgehalten haben.
unsere tochter ist jetzt kanpp 4 1/2. ja, in diesem alter kann ein kind noch in die hose machen. aber wir fragen uns: 5 mal und mehr. von nachts rede ich garnicht. da trägt sie windeln. sie war mit etwas mehr als 2 1/2 trocken und kam dann auch schon in den kiga. alle fanden sie reif dafür, schon vor 3 zu gehen. ende oktober, also etwas 8 wochen nach dem kigastart, sind wir umgezogen. den kindergarten wechselte sie aber erst ab januar. und trotzdem ging es wieder los. wir schoben es auf den umzug. inzwischen kann ich das nicht mehr glauben, sondern gehe von einem zufall aus. seitdem waren wieder 5 hosen oder so täglich voll. etwas ein jahr später hatten wir sechs trockene wochen! ein traum. aber dann gin es wieder los. erst jetzt im februar waren wieder einmal drei trockene wochen dabei. seitdem  geht es wieder bergab. und jetzt kommt das komische: im kindergarten reißt sie sich zusammen und ist fast immer trocken. sie kommt nach hause und ide erste hose ist nass. ab dann etwas kommen noch 4. und das, obwohl sie auch 5x aufs klo rennt. wenn wir unterwegs sind klappts auch besser. und erst heute der abschuss, von dem ich nicht glauben kann, dass es ein zufall sein soll: wetter gut, kind unterrum im garten nackt zum "auslüften". über 2 stunden musste sie nicht aufs klo und in die wiese gepieselt hat sie auch nicht. zum abendessen ziehe sage ich, sie soll ne hose anziehen und promt 5 minuten später ist sie nass!
was ist da los, frage ich mich?
manchmal geht sie, dann wieder nicht. innerhalb einer stunde hatten wir schon: 3x klo, 2x nass.
wir haben alles probiert: sonne und wolken, geschenke, lob. und ja, geschimpft hab ich und ausgeplippt bin ich auch schon. ich weiß, das ist falsch. aber ich bin auch nur ein mensch. ach, was erzähle ich angesichts der geschichten hier.
warum aber kann sie sich anderso besser zusammenreißen als daheim? manchmal denke ich, sie will mich ärgern, weil sie weiß, dass sie mich damit kriegt. aber selbst wenn wir es ignorieren und nix sagen, klappt es nicht.
unser kia hört meines erachtens nicht richtig zu, morgen holen wir eine zweite meinung und eine therapeutische spielgruppe hab ich auch schon angeleiert, die sich um die wahrnehmung kümmern soll. wir fangen die aufarbeitung an. wenn ich hier aber stöbere stehen wir noch sehr, sehr am anfang.
danke fürs zulesen.

- Simone  sschnell@gmx.net


Meine Erfahrungen vom Mittwoch 10.05.2006 um 19:19

Meine Tochter hatte eine schwierige Anfangssituation (Frühgeburtlichkeit). Tagsüber wurde sie kurz vor Kindergarteneintritt 3,5 trocken) Nachts trug sie noch länger Windel, eine Zeitlang probierte ich es mit Aufwecken. Es erschien mir jedoch falsch. Mit Schuleintritt näßte sie noch fast jede Nacht ein. Die Untersuchung beim Urologen zeigte eine normale Blase und normale Harnentleerung. Damit war ich beruhigt. Der Arzt empfahl mir die "Klingelmatratze", die ich aber ablehne, und meine Tochter auch. Ihr Ausspruch damals:"gib mir noch 1 Jahr Zeit". Inzwischen sind wieder Jahre vergangen. Mit ca. 8,5 begann wurden die trockenen Nächte häufiger und manchmal wurden Wochen daraus. Momentan, sie ist jetzt 10,5,passiert es ihr ca. 1x pro Woche, wobei sie es merkt, selbst einen frischen Pydjama anzieht und in mein Bett kommt. Ich weiß auch nicht,was ihr helfen könnte, habe aber nie ein Problem daraus gemacht und versucht die Mehrarbeit mit Bettwäsche halbwegs zu schaffen. Ich finde es beruhigend die Beiträge zu lesen. Danke.

- Waltraud  Club Mondkind


Homöopathie vom Montag 08.05.2006 um 20:42

Hallo,
unser Sohn ist 5 Jahre alt,er näßt nur nachts ein.
Seine anthroposophische Kinderärztin hat ihm Hypericum Auro cultum Rh D3, 2x pro Tag 10 Tropfen drei Monate lang, verschrieben.
Bin gespannt, ob es etwas bringt.
B. Lessmann-McCarthy

- Birgit Lessmann-McCarthy  McCarthy.Germany@t-online.de


Bettnässer nach Phimoseoperation vom Montag 01.05.2006 um 19:47

Hallo liebe Betroffene,
einfach toll euer Forum. So doof es sich anhört, aber es nimmt einem doch ein bischen den Druck, nicht alleine mit dem Problem dazustehen. Mein Sohn war mit 2 1/2 Jahren tag und nacht trocken. Dann wurde er mit 3 1/2 Jahren an Phimose operiert. Danch hat das einnässen wieder angefangen . Wir haben dies nicht überbewertet, sondern gesagt das kann vorkommen. Leider wurde es dann doch so, dass wir seit nunmehr fast vier Jahren täglich nachts nass sind. Wir waren beim Urologen, Kinderarzt, Hausarzt, Osteopath ect. Das Geld ist das geringste, aber der minimale Erfolg. Tabletten (Minirin, Spray ect. nichts aber gar nichts hat in irgendeiner Weise geholfen. Im Gegenteil mein Sohn wurde durch die Medikamente immer aufgedrehter. Der Besuch beim Heilpraktiker brachte auch nicht den gewünschten Erfolg, aber zumindest, dann und wann mal eine trockene Nacht, über die sich mein Sohn besonders freute (wir uns auch). Der Besuch beim Osteopathen brachte heraus, dass mein Sohn eine Mobilitätsstörung hat die behoben wurde. Nach der dritten Behandlung zeigte sich ein Supererfolg ab. In 14 Tagen zehn trockene Nächte. Ich dachte jetzt ist es geschafft. Leider nichtwir stehen wieder am Annfang. Ab und zu eine trockene Nacht. Es ist so, dass ich nicht mehr weiß, wer uns überhaupt helfen kann, da die Medikamente allle durchgetestet worden sind und ich meinem Kind nie wieder Hormone geben möchte. Vielleicht hat jemand so einen Fall auch gehabt, wo das einnässen nach einer Op zustande kam. Mit den Windeln ist es für meinen Sohn einfach so, die zieht er selbst an und geht schlafen. Das nasse Bett ist einfach seltener geworden. Und bei ihm ist einfach festzustellen, dass das einnässen unabhängig von der Trinkmenge und Trinkzeitpunkt ist. Abends viel trinken, morgens trotzdem trocken. Alles schon dagewesen. Danke allen die in diesem Forum sich melden,das ist für mich eine große Hilfe

- Silvia Fabry  silviafabry@web.de


Mein Sohn .. vom Donnerstag 13.04.2006 um 11:54

.. ist jetzt 11 Jahre alt und war bis vor ca. 2 Wochen Bettnässer. Er war im Alter von 2 1/2 Jahren komplett sauber. 1 Monat nach dem Schuleintritt begann er wieder ins Bett zu machen. Zuerst dachte ich es wäre der seelische Druck, und weil er mit seiner Lehrerin nicht zurecht kam und meine Scheidung. Nach einem Klassenwechsel wurde es auch nicht besser. Seit 2 Wochen nimmt er nun das Medikament Minrin, seitdem ist das Bett jede Nacht trocken (er nimmt den Spray selbständig und vergisst nie drauf).

- Romana  Romana1970@gmx.at


Lösung für Bettässen vom Sonntag 02.04.2006 um 14:43

NUR Windeln schaffen es!Damit ist der Druck auf dem Kinde weg und nach4 Jahren ist alles weg!!!

Andy

- Andreas


Minrin hat meine Kindheit zerstört vom Sonntag 26.03.2006 um 22:30

Liebe Eltern von Bettnässenden Kindern.

Ich bin nun 23 Jahre alt und war bis 17 Bettnässer. Meine Eltern zwangen mich zur Einnahme von Minrin und allen möglichen Tabletten um das Bettnässen zu heilen. Es hat nichts genutzt. Im Gegenteil. Ich hatte Phasen in denen ich 4 -5 Mal in der Woche nass war. In diesen Fasen verlangte mein Kinderarzt dass ich die Dosis erhöhte. Das Resultat konnte ich dann an meinen Schulnoten ablesen. Es war der Stress dass ich wieder nass bin am morgen der mir jede Nacht den Schlaf geraubt hatte. Vielleicht war nicht nur dasMedikament sebst schuld, sondern eben diese Angst dass ich wieder ins Bett mache und dass dies nie aufhören würde. Ich wünschte mir dass ich das Bettnässen einfach einmal “vergessen" würde und alles vorbei wäre. Meine Eltern haben mich mit der Waschmaschine erpresst. Jeden Tag musste ich die Waschmaschine starten damit ich es lerne selbstverantwortung zu übernehmen. Das ist grundsätzlich komisch. Denn es geht ja nicht um Schuld beim Bettnässen sondern um eine Krankheit. Nun ja, was ich eigentlich schreiben will ist, dass ich denke dass es schlicht und einfach keinen Sinn macht um das Bettnässen eine zu grosse Geschichte zu machen. Weshalb ich das schreibe ist relativ einfach. Ich bin nämlich geheilt nun. Und wie ging das? Viel einfacher als ich dachte: Ich hatte in meinem Sportclub einen Trainer der mich zu einem Gespräch eingeladen hatte. Das ich Bettnässer war wusste er von meinen Eltern da sie ihn vor einem Trainingslager informiert hatten. Der Trainer erzählte mir dass er selbst auch Bettnässer war und dass er sehr darunter gelitten hatte. Er hat mir unter Tränen von seiner Kindheit erzählt dass sein Vater ihn regelmässig verprügelt hatte wenn er nass war und dass seine Mutter die nassen Bettlaken vor dem Vater versteckte. Als er etwa 13 Jahre alt war kam seine Mutter mit der Idee dass er Windeln anziehen solle. Zuerst hatte er sich gesträubt, doch es hat ihm geholfen sich vor seinem Vater zu schützen. Mein Trainer hat mir dann erzählt das es für ihn vorallem aber eine grosse Erleichterung war weil er nicht mehr Angst hatte als er abends ins Bett ging. Und genau da erkannte ich die Parallele zu meiner Situation. Die Angst dass ich am morgen wieder in meinem Nassen Bett erwache. Mein Trainer hat dann mit meinen Eltern darüber gesprochen und gingn mit mir in ein Sanitätsgeschäft wo ich offen über mein Problem reden konnte. Die Beraterin hat mir Windeln empfohlen die ich auf der Seite zukleben (wie für kleine Kinder) konnte sodass ich sie einfacher im Bett anziehen konnte. Von diesem Moment an war ich ruhiger wenn ich ins Bett ging, die Schulnoten wurden besser weil ich mehr schlaf hatte und siehe da, ein bisschen länger als ein jahr noch und ich war trocken. Ich habe dies alles aufgeschrieben um Euch Eltern aufzuzeigen dass für mich als Bettnässer die Verabreichung von Hormonen und weiss ich was für chemische Stoffe nichts geholfen hat. Was mir als Bettnässer wirklich geholfen hat war das dass ich ruhiger schlafewn konnte und das mein Trainer mir die Sache von den Windeln erzählt hat. Das wollte ich euch mal schreiben damit ihr nicht denkt dass Tabletten einem Bettnässer helfen würden.

- phillip  philliphasler@gmx.net


Rückschlag vom Donnerstag 02.03.2006 um 13:06

Hallo an alle Betroffenen!

Habe am 24.11.05 das letzte Mal geschrieben und damals begannen wir die Therapie mit Minirin Nasenspray. Alexander hat bis dahin keine einzige Nacht trocken geschlafen und ab MInirin ging es dann so 2-3 mal die Woche! Mal mehr, mal weniger! Vor einem Monat war dann der Rekord: 4 NÄCHTE HINTEREINANDER TROCKEN! Ich habe geglaubt, wir sind fast am Ziel, doch wie verhext: seit diesen 4 NÄchten (und das ist jetzt 1 Monat her!) war er KEIN EINZIGES MAL MEHR trocken! Keine Ahnung! Werde nächste Woche zu einer Heilpraktikerin gehen, die einem bettnässenden Buben einer Bekannten angeblich in kürzester Zeit geholfen hat. Einen Termin beim Kinderpsychologen werde ich vielleicht auch wahrnehmen, möglicherweise sehe ich irgendwas nicht, was ihn bedrückt oder belastet. Ich wünsch euch allen viel Kraft und ich werde berichten, wie die Erfolge der Heilpraktikerin sind. Falls jemand dann Interesse an der Dame hätte, kann sich ja dann bei mir melden!

Liebe Grüße
Ricki

- Ricki Kranzinger  Ulrike.Kranzinger@bmf.gv.at


Entspanntere Situation vom Samstag 25.02.2006 um 17:55

Hallo an alle Leidensgenossen,

mein Tochter Nina(9 Jahre)war nachts auch noch nie richtig trocken.Sie nässt z.Z. nur noch ca. einmal die Woche ein.Alle Behandlungsversuche sind fehlgeschlagen und wir haben uns entgegen allen Ratschlägen für Windeln und abwarten entschieden.Nina war immer sehr unglücklich,wenn sie morgens in einem nassen Bett aufgewacht ist.Nina hat sich dann schuldig gefühlt und es war ihr furchbar peinlich.Ich hab sie dann getöstet und versucht ihr die Last zu nehmen.Sie hat dann  abends oft gefragt,ob sie nicht doch eine Windel bekommen könnte und war froh,wenn ich nachgab.Wir haben nun entschieden,daß sie sich selbst eine Windel anziehen kann,wenn sie möchte.Sie geht jetzt 3-4 mal die Woche mit Windel ins Bett und schläft viel besser.Wenn die Nacht feucht war,ging es auch immer in die Windel.Seit dem hat sich bei uns viel entspannt und Nina ist viel fröhlicher.Ich weiß,daß Windeln kein Lösung sind,aber eine Erleichterung allemal.Sie nässt seit dem auch weniger ein.

- susanne schneider  susanneschneider69@lycos.de


Einnässen tagsüber...wer kann mir helfen? vom Dienstag 21.02.2006 um 12:42

Hallo!
Meine Tochter ist 6 Jahre alt und nässt tags und nachts ein.
Komme gerade vom Urologen,der mich wieder weggeschickt hat, weil ich die "Miktonetten-Kur"nach drei Wochen nicht mehr fortgesetzt habe(hat er mir vorher nicht gesagt). Er sagte heute, daß man diese Tabletten mindestens 3 Monate nehmen soll. Jetzt muß ich wieder zum Kinderarzt und der soll dann entscheiden, wie weiter therapiert wird. Wer kann mir weiterhelfen? Gruß Anne

- Anne Braemer  frankbraemer@compuserve.de


meine E-Mailadresse vom Dienstag 21.02.2006 um 08:52

Hatte ich vergessen anzugeben. Damit auch jemand antworten kann.
Gruß
Susanne

- Susanne  zickenmonster30@web.de


Was kann man noch machen ? vom Dienstag 21.02.2006 um 08:50

Hallo!
Ich habe eine 9 Jahre alte Tochter, die Nachts noch nie trocken war.Haben jetzt mitlerweile schon alles gemacht was vom Kinderarzt aus gemacht werden sollte. Als erstes haben wir mit den Tabletten Minirin angefangen, aber auch die haben keine wirkung erzielt. Letztes Jahr dann wurde eine Ambulante OP gemacht in der überprüft worden ist ob es nicht Organische Ursachen sein könnte.Schon schlimm zu sehen wie sein Kind auf dem Op Tisch liegt und weint bitterlich ....und sagt, würde ich mal nicht Nachts in die Hose machen. Das Bricht einem als Mutter das Herz, das man so einen Schritt gehen muss. Jedenfalls wurde bei der Untersuchung nichts festgestellt. Es wurden auch direkt noch die Harnröhren erweitert, aber auch dieses hat nichts gebracht. Ich also wieder zum Kinderarzt und was muss ich mir da anhören, als ich fragte : was könnte man denn jetzt noch unternehmen?Da sagt der doch Eiskalt zu mir: ENDE DER FAHNENSTANGE! Es gebe nichts mehr was man machen könnte.Also ich kann das nicht verstehen und bin total entäuscht. Bin dann noch mal zu meinem Hausarzt, dieser meinte , sie müsste noch mal eine Ambulante Op machen lassen. Ja spinnen die denn. Ist doch alles erst letztes Jahr im April gemacht worden. Und wer ein Kind zuhause hat, was angst vor Ärzten im allgemeinen hat, weiss wovon ich sprechen.Wir musste zwei Wochen vor der Op die Blutwerte haben. Ich hatte 3Termine bei meinem Arzt mit ihr zum Blutabnehmen....und 3 mal hat sie so einen aufstand gemacht, das die kein Blut abnehmen konnten. Das Ende vom Lied war dann, wir mussten zum Kinderkrankenhaus und da wurde sie mit 4 Mann festgehalten, damit man Blut abnehmen konnte. Also wer sowas schon mal mit erlebt hat der weiss wie scheisse man sich dabei fühlt.Es würde mich freuen wenn irgendeiner einen Tip hätte was man jetzt noch machen könnte.

- Susanne


Trotz Minirin jede nacht nass vom Samstag 18.02.2006 um 22:40

Hallo ihr alle!

ich lese hier schon seit ein paar wochen und möchte nun meine geschichte erzählen.
Mein Sohn ist vor kurzem fünf geworden. Er hat noch keine nacht ohne windel verbracht und seit etwa vier wochen bekommt er Minirin tabletten. Davon soll er abendseine nehmenund ab 16 uhr nicht mehr wie 200ml trinken. An all das halte ich mich aber die windeln sind nach wie vor nass und das jede nacht. Nach zwei wöchiger einnahme der tabletten mussten wir wieder zum kinderarzt . sie konnte sich nicht erklären warum er trotz all dem nachts noch nass ist. Somit verschrieb sie wieder die Tabletten. Aber sie helfen einfacht nicht ich wecke ihn nachts gegen zehn nochmal um auf die toilette zu gehen dann pullert er auch, aber auch dann ist die windel morgens nass.Tagsüber ist er seit er drei war trocken klar ab und an geht mal ein tropfen in die hose aber wenn er das merkt, geht er auch gleich zum wc.nasenspray verschreibt sie nicht,da er sich gegen dieses beharlich wehrt.
Ich weiß schon nicht mehr was ich noch machen soll ich überlege schon mit ihm zum psychater zu gehen um raus zu finden woran es liegt.diese nacht wollte er mal ohne windel schlafen ich bin mal gespannt wie es morgen früh aussieht. würde mich freuen wenn sich jemand dazu meldet

- Antje  Sissired@web.de


danke vom Dienstag 14.02.2006 um 21:10

hallo alle zusammen!
zuerst möchte ich euch allen danken, für eure vielen beiträge... denn diese zeigen, dass man nicht alleine ist und - es mag zwar doof klingen - aber es beruhigt zu wissen, dass es leute da draussen gibt, die genau mit dem gleichen problem kämpfen. vorallem maria spricht mir aus der seele... auch das mit den roten beinen und dem "ich muss nicht" kommt mir sehr bekannt vor. mein sohn ist sieben und nässt ab und zu tags über ein - die kinderärztin meinte, dass er da selber denken muss. in der nacht ist wohl das größere problem. wir haben donnerstag vorige woche mit dem nasenspray begonnen und mit "nur" 2 nassen nächten einen leichten erfolg verzeichnen können. dass was in diesen vielen beiträgen rauskommt ist wohl, dass wir alle sehr viel geduld brauchen, um unsere kinder auf diesem nicht immer leichten weg zu begleiten. ich werde sicher wieder reinschauen hier - denn es hat gut getan. liebe grüße aus graz! christina

- christina  s.christina@gmx.at


Piepsgerät vom Dienstag 14.02.2006 um 20:22

Hallo Besucher!

Auch ich möchte gerne meine Geschichte erzählen. Wir haben 4 Kinder, unser  6 jährige Sohn war (bis vor kurzem) noch nie trocken. Zuerst tröstete man uns, das wird mit der Zeit, organisch ist alles okay, in seinem Alter hätten das immerhin noch 5 %,..... Dann aber wollte ich was unternehmen, denn ich merkte, daß ihn das belastete, da seine jüngere Schwester (3) bereits trocken war. Somit versuchten wir es mit dem Nocutil Nasenspray, der kaum was brachte, mit den Minirin Tabletten wurde die Harnmenge weniger, aber er war trotzdem jede Nacht naß. Dann hat uns unser Arzt das Piepsgerät (relativ neu auf dem Markt) empfohlen. Dies bekamen wir am 21.12.2005, ich war skeptisch, v.a. nachts des öfteren aufstehen, die anderen Kinder werdne wach,..... aber ich wollte es unbedingt versuchen. Anfangs kam er 3 mal, dann jedoch immer weniger - wir führten genau Protokoll - bereits nach 3 Wochen piepste es nachts nicht mehr, entweder wurde er von selber wach, ging aufs Klo oder er konnte sogar durchschlafen. Trotzdem behielten wir das Piepsgerät noch weitere 18 Tage an (das wird empfohlen), bis wir es ohne Windel und ohne Gerät versuchten und seither ist er trocken. Er schläft fast jede Nacht durch, ist morgens trocken, nur manchmal muß er nachts aufs Klo, wird aber selber wach. Ich bin total davon überrascht und auch begeistert, natürlich ist auch er stolz und kann dies wirklich nur jedem empfehlen.

Gruß

Silvana Ritter

- Silvana Ritter  nosi@cable.vol.at


bin verzeweifelt; brauche Rat vom Donnerstag 26.01.2006 um 16:59

Hallo, mein Sohn ist 7 Jahre alt und Bettnässer. Wir hatten in der Zwischenzeit vieles ausprobiert, Nasenspray, zu viele Nebenwirkungen, nachts wachmachen, sind bei Ärzte gewesen, leider ohne Erfolg. z.Z. nehmen wir ein Homöopathisches Mittel "Zapelin". Mal klappt es, mal wieder nicht. Was mir jetzt auch Angst macht ist, daß er auch tagsüber täglich einnäßt. Die Hose war eigentlich immer etwas nass, war aber nicht die Regel. Meisten war er so mit sich beschäftigt das er einfach vergisst auf die Toilette zu gehen. Ich dachte auch zeitweise daß er zu faul ist auf die Toilette zu gehen. Ihm ist es einfach zu lästig aufzuhören das was er gerade macht,um pipi machen zu gehen. Auch wenn man ihn daran errinert auf die Toilette zu gehen, meint er daß er nicht muß, bis es natürlich zu spät ist. Wenn es doch passiert dann traut er sich  nicht es mir zu sagen, er versteckt es regelrecht, bis abends ich die rote entzündeten Beine sehe. Es muß ihn doch weh tun. Er sagt aber kein Ton. Ich weiss mir kein Rat mehr. lg. Maria

- Siegler, Maria  maria_siegler@web.de


Positiv denken vom Donnerstag 24.11.2005 um 12:22

Hallo!
Mein Sohn Alexander wird im Februar 6 Jahre alt und wir haben vor ca. 2,5 Wochen angefangen, den MINIRIN Nasenspray zu nehmen. Bis zu Beginn der Therapie gab es noch keine Nacht ohne Einnässen! Doch - einmal - da schlief er bei einem Kindergartenfreund und weckte doch tatsächlich dessen Mutter um 3 Uhr morgens, weil er aufs Klo musste! Naja, Ausnahmefall! Interessant, gell? Auf jeden Fall hatte er die erste Woche mit MINIRIN trotzdem eingenässt, in der zweiten Woche hatten wir schon 3 trockene Nächte und ich denke, wir werden es schaffen! Bin zwar anhand der Beiträge etwas skeptisch geworden, aber davon darf ich mich nicht beeinflussen lassen. Nachdem es ja schon erste Erfolge gibt......
Ich werde dieses Forum sicher noch öfter besuchen! Es tut auf jeden Fall gut - auch wenn wir eigentlich eh alles noch gelassen nehmen - dass es anderen genauso geht!

Liebe Grüße und Erfolge!
Ricki

- Ricki


Weiss nicht mehr weiter - Sohn (15) braucht nachts immer noch Windeln vom Freitag 11.11.2005 um 11:00

Hallo
Ich bin bei der verzweifelten Suche nach Hilfe im Internet auf diese Seite gestossen.
Mein Sohn (15) macht seit er 6 Jahre alt ist wieder jede Nacht ins Bett. Kurze Vorgeschichte: Tag trocken mit 3, Nacht trocken mit 3,5 Jahren. Mit 6 Gehirntumor, während der Behandlungen wieder alles in die Hose. Tags war er dann aber nach seiner Genesung mit ca. 9 Jahren erneut sauber. Nur nachts wurds nicht besser. Die Ärzte rieten zuerst zur Geduld. Später wurde er organisch komplett durchgecheckt - alles in Ordnung, habens dann mit Klingelhose, Nasenspray, nächtlichem Wecken etc. probiert - nix half. Mit ihm darüber reden ist sehr schwierig, blockt ab, will nicht mehr zum Arzt.

Ich möchte ihm helfen weiss aber nicht mehr was ich noch tun soll. Ihn in Ruhe lassen oder nicht?

Wäre für Hilfe sehr dankbar, hab bisher ausser mit den Ärzten mit niemandem darüber geredet.

Liebe Grüsse
Karin

- Karin


Unsere Erfahrung mit Nocutil vom Donnerstag 10.11.2005 um 12:11

Liebe Eltern und betroffen Kinder!
Unser Sohn ist 5 Jahre alt und hat eine Harnmenge von über 180ml nächtlich. Von der Kinderärztin bekam er Nocutil Spray. Nach 5 Wochen hat sich noch immer nichts verändert. Der Grund dafür war, daß er vom Spray Niesen müßte. Dabei kommt eine gewisse Menge raus und eine genaue Dosierung ist dadurch nicht möglich. Ich habe sie gebeten Tabletten zu verschreiben. Das ist jedoch nicht so einfach, weil es von der Krankenkasse nur in Ausnahmefällen bewilligt wird. Tabletten werden nur bewilligt, wenn die Einnahme von Spray medizinisch nicht möglich ist. Der Spray kostet ca. 40,- Euro und die Tabletten (0,2mg) 183,- Euro. Bei Privatkauf 330,-. Ich habe mit unserer Urologin telefoniert, die mir einen Tipp gegeben hat um die Bewilligung zu bekommen. Am Rezept muß vermerkt sein, daß das Kind einen Chronischen Schnupfen hat und eine Dosis von 2 Tabletten benötigt. Die Kinderärztin hat das Rezept dem entsprechend ausgestellt und wir bekamen die Tabletten ohne wenn und aber. Bereits in der ersten Nacht hat sich die Harnmenge auf nur 70ml reduziert. Wenn man sich an die Anweisungen hält, sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten.
Deshalb der Tipp von mir an alle die mit Spray keine oder nur wenig Erfolge haben: Redet mit dem Arzt und versucht es mit den Tabletten. Die sind viel besser. Die sind so klein wie die Pille und die Kinder schlucken sie ohne Probleme.
Hat jemand die gleiche Erfahrung schon gemacht? Würde mich über Eure Berichte freuen.
LG und Gute Besserung Natalie

- natalie felkel  natalie.felkel@aon.at


Klingelhose .... vom Montag 31.10.2005 um 08:21

Hallo,

ich habe eine fast 8jährige Tochter. Unser Problem ist, daß sie weder am Tag noch in der Nacht wirklich trocken ist. In glanzzeiten bringt sie es am Tag auch zwei oder drei nasse Hosen und in der Nacht auf eine ziemlich nasses Bett.
Wir haben lange alles mögliche versucht, haben sie lachende Gesichter für einen trockenen Tag und weinende für einen nassen Tag in eine Tabelle malen lassen, viel geredet, versucht ihr die Situation und ihre Folgen zu erklären, sie immer wieder ermahnt in der Schule jede Pause erst mal auf die Toilette zu gehen, sie zuhause ständig erinnert, haben versucht das einässen zu ignorieren, es also so hinzunehmen.
Jetzt haben wir eine Klingelhose von unserem Kinderarzt bekommen. Das System an sich ist klasse. jedoch habe ich einige Makel entdeckt und Nachteile. Zum einen klingelt die Hose bei meiner Tochter ständig ohne nass zu sein, teilweise 2-3 mal die Stunde. Normalerweise wenn die Hose nass ist würde sie sich nicht einfach mit dem Magneten ausschalten lassen, d.h. Hose wechseln, in unserem Fall jedoch können wir sie ausschalten. Das bedeutet doch eigentlich sie kann wiederum nicht nass sein.... Wir haben auch jedesmal die Hose mit der Hand abgefühlt und als trocken "erfühlt".
Dazu kommt das ständige Unterbrechen des Schlafes. Das kann doch nicht gut sein. Sie muss morgens fit für die Schule sein und aus eigener Erfahrung habe ich Sorge das ddurch das 6-7mal wecken in der Nacht, irgendwann Durchschlafstörungen entstehen.
Da meine Tochter auch am Tage einnässt bin ich ernsthaft am überlegen ihr die Hose am Tage im Haus anzuziehen. Es ist jetzt fast Winter und   die Kinder sind sowieso meist drinnen.
Kann uns irgendjemand seine Erfahrungen diesbezüglich mitteilen ?

- Nicole  hexe1878@aol.com


Minirin vom Sonntag 23.10.2005 um 23:26

Hallo Zusammen! Diese Problematik kannten wir allzugut. Unser Großer ist mit 7 Jahren immer noch nicht trocken gewesen-. Auch Geduld half leider nichts. Dann wurde durch den Kinderarzt die Minirin verordnet. Es hat etwa 6 Wochen gedauert. Nun ist er in der Abgewöhnzeit und absolut trocken. Bei Bedarf mehr Infos.

- Oli Voigt


Bettnässen - ungeduldig nach fast 5 Jahren vom Montag 10.10.2005 um 08:54

Mein Kind ist Bettnässer, unser Leidensweg zieht sich jetzt schon fast fünf Jahre dahin, (er ist mittlerweile 10 1/2 Jahre alt) In den letzten Jahren bin ich von Arzt zu Arzt gerannt, aber alles was man mir sagen kann ist, haben Sie noch 1 - 1 1/2 Jahre oder vielleicht länger Geduld. Es werden heute schon Organe verpflanzt, aber einem Kind, welches bettnässt kann anscheinend keiner wirklich helfen. Und glauben sie, wir haben wirklich schon einiges probiert. Es grüßt eine sehr verzweifelte Mutter!!!

- Andrea Mair


Welchen Weg einschlagen ? vom Sonntag 18.09.2005 um 21:08

Unser Sohn wurde im April 5 Jahre alt und hat noch nie eine Nacht ohne Windel verbracht. Jetzt bekommt er das Nasenspray´Nocutil.
Wer kennt einen anderen (homöopathischen - viscerale Ostheopathie ?) Weg und hat damit gut Erfahrungen gemacht.
Wir möchten, daß er problemlos im Frühsommer 2006 mit den anderen Vorschülern im Kindergarten übernachten kann.

Dagmar

- Dagmar Zienert  d.zienert@gmx.de


Bettnässen Beitrag vom Montag 11.07.2005 um 11:12

Hallo,
habe eben diese Seite zum ersten Mal geöffnet, da mein Sohn (wird Ende September 5)ebenfalls Bettnässer ist. Bisher habe ich dem nicht zuviel Bedeutung beigemessen, da Knaben eben später dransein können (meine Tochter war mit 2,5 Jahren vollkommen sauber Tag und Nacht). Mein Sohn hingegen hatte sogar tagsüber Probleme den Harn zu halten (immer kam er zu spät zur Toilette, immer waren schon Tröpfchen bis "Lachen" in seiner Hose. Der hinzugezogene Urologe hat nach einer Harnuntersuchung, einer Ultraschallaufnahme der Harnblse, Niere und ableitende Wege und nach der Symptomatik (Miktionsprotokoll = genaue Aufzeichnung über Trinkmengen, Harnmengen und nasses Bett, zwei Tage und Nächte lang)festgestellt, dass die Blasenwand 3x so dick ist wie sie sein sollte und das die Ursache für die geringe Kapazität (Vergleich zu kleine Blase?) der Harnblase ist und auch die Ursache für die ewigen Flecken in der Hose. Sein KOmmentar: sollte das Kind tagsüber trocken sein, ist die Nacht meist auch kein Problem mehr.
Jetzt nehmen wir seit einer Woche Ditropan (um die Blase wieder etwas ruhiger zu bekommen (sprich der Verdickung und damit des verstärkten Drucks auf den äußeren Harnblasenverschluss entgegenzuwirken), und nach 17 Uhr gibt es (nach ärtzlicher Anweisung) nur mehr Mindestmengen zu trinken (max. 100ml, und eventuell nach 30 MInuten nochmals eine kleine Menge.
Seine Meinung: alles was nach 17.00 Uhr getrunken wird kommt nachts!
Verstehe den Zusammenhang zwischen mehr trinken und damit verbundener Harnblasenvergrößerung nicht (die Harnblase hat bei Fünfjährigen normalerweise ein Fassungsvermögen von 150-180ml, ist eine organische Störung gegeben, wird sich das nicht von selbst regulieren)Ich würde Abklärung dringend empfehlen!

- Georgia Wagner


Ergebnisse der bisherigen Behandlung vom Mittwoch 29.06.2005 um 22:40

Hallo Team Club Mondkind,hallo liebe Besucher dieses Forums!
Am 26.01.diesen Jahres habe ich bereits über die Problematik des Bettnässens unseres Sohnes geschrieben.Minirin hatte nichts genutzt,auch nach längerer Behandlungszeit.Wir waren anschließend in der Uniklinik Aachen bei einem Kinderurologen.Der hatte dann festgestellt das die Blase zu klein ist.Unser Kinderarzt hatte (obwohl wir eigentlich sehr zufrieden mit ihm sind) es vertan, eine organische Ursache durch entsprechende Untersuchungen auszuschliessen.Nun soll unser Kind durch viel Flüssigkeitsaufnahme die Blase auf natürlichem Weg vergrössern.Im Juli haben wir dann eine weitere Untersuchung.Ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend, soll die Blase wohl Medikamentös behandelt werden...
Meien Frage:wie und womit findet diese Behandlung statt und wer hat damit schon erfahrung gemacht?Gibt es negative Nebenwirkungen?Alternativen?
Danke und weiterhin viel Geduld für alle Betroffenen

Gruß
Bernd
(dankenden Gruß auch an Dr. Engelhardt für die sachliche Info)

- Bernd Liebens  Liebensbernd@aol.com


Stress vermeiden kann auch helfen vom Donnerstag 23.06.2005 um 10:43

Medikamente, die nicht jedem helfen - Klingelhose - extra wecken - Bett nach Therapiebeendigung doch wieder nass !  Und immer wieder Ärger - Scham - Stress, weil es wieder passiert ist.

Manchen Kindern hilft es, wenn dieser Stress, der Druck wenigstens etwas gemildert oder gar ganz genommen werden kann, durch das nächtliche - freiwillige - Tragen von Windelhöschen.

Mein Sohn kommt damit - unterstützt von Minirin und in seinem speziellen Fall gezieltem Beckenbodenmuskeltraining - sehr viel entspannter über die Nächte.

Er entsorgt die Höschen selbst in dem dafür vorgesehenen Müllsack und ich kontrolliere sporadisch (ohne sein Wissen, um ihn nicht unter Druck zu setzten)wie oft die auch tatsächlich eingenässt sind.

Es wird besser. Wir sind nun, nach über zwei Jahren in denen keine Therapie sich nachhaltig wirksam zeigte, innerhalb eines halben Jahres von einer 5-6/Woche auf eine ca. 2/Woche Frequenz herunter.

Auch Übernachtungen bei Freunden sind kein Angstthema mehr - die Windelhose im Unterhosenlook wird unauffällig mit der Schlafanzughose zusammen angezogen und anderntags mit der "Schmutzwäsche" heimgebracht zur Entsorgung.

Einige sagen - Windelhosen wären ein Freifahrtschein für ungehemmtes Bettnässen - ich sage - sie dienen dem Stressabbau zur Therapieunterstützung, wenn man ihren Einsatz ausführlich mit dem Kind bespricht und es sich nicht zusätzlich dadurch beschämt fühlt.

Bei uns zumindest klappt es.
Leider gibt es die entsprechenden Produkte (zB Huggies DryNights)in Deutschland nicht einfach so im Laden zu kaufen.
Ebay hilft manchmal (zB  Artikelnummer: 7523582895) und es scheinen sich langsam spezielle Handelsvertrer diesen Geschäftszweig aufzubauen - die Entwicklung bleibt abzuwarten.

Wünsche allen Betroffenen eine stressfreie erfolgreiche Therapie.

Gruß Sam

- Samantha Wolf


Wann beginnt Bettnässen? vom Freitag 17.06.2005 um 16:41

Hallo Liebe Leserinnen und Leser,
Unser Sohn Georg ist vor drei Monaten fünf Jahre alt geworden (seine Bruder Michael wird 3)
und nässt Nachts noch regelmäßig ein.
Er bekommt seine Nachtwindel und das ist bisher noch für niemand ein Problem. Trotzdem
beginnen wir uns Sorgen zu machen und werden demnächst mit Ihm zum Arzt gehen.
Sollen wir das schon unter dem Thema "Bettnässen" machen und vielleicht damit daraus ein
Problem was sich möglicherweise in einem halben jahr von alleine lösen würde? Wie gesagt
fühlt sich Georg bisher sicher nicht als Bettnässer und kann auch mit dem Begriff noch nichts anfangen.
Wir lesen im Internet, dass Bettnässer keine Windeln bekommen sollten. Sollen wir jetzt
einfach von heute auf morgen (oder in einem Monat oder in einem halben Jahr) die Windeln weglassen
damit Geoorg wirklich ins Bett macht? Damit ihm klar wird dass sein Einnässen nicht Ordnung ist?
Wir haben natürlich Angst durch unsere Aktionen erst ein Problem zu schaffen, andererseits ist
natürlich klar, dass wenn wir nichts tun und Georg mit sieben immer noch Einnässt vielleicht
viel Zeit vertan wurde.

Vielleicht stand schon jemand von euch vor diesem Problem und kann uns mit Erfahrungen
aushelfen.


mir freundlichen Grüßen
Bernd und Annemarie

- Bernd und Annemarie


Das Problem ist die Blase nicht der Mensch vom Dienstag 14.06.2005 um 17:14

Liebe Leser, Geplagte
In unserer Familie wird Bettnässen weiterverebt, wie sich jetzt in der dritten Generation seit 1953 zeigt. Wie es den Verwandten davor ging wissen wir nicht.
Es war bei der Tochter eine ständige Ärgerursache, auch wenn wir schon vermuteten dass sie nichts dafür kann und wir auch nicht bis auf den Erbfaktor. Wir wollten ihr nicht böse sein und trotzdem passierte es viel zu oft und machte sie bockig auch gegenüber Ärzten und anderen Behandlern. Jetzt mit ihren 16 Jahren wäre das Problem schon vergessen und damit der Ursprung der "Ärgerhaltung" wenn nicht bei einem Enkel ( ihrem Neffen) das von neuem losginge. Die Klingelmatte hat damals nur uns geholfen damit wir hörten, wenn das Bett nass wurde, ihre Haut nicht wund, wir sie aufs Klo setzen konnten.Sie schlief tieeeeeef trotz Klingeln weiter. Homäopathie bei einem Facharzt, Bachblüten bei selbsternannten Fachleuten halfen auch nicht wirklich, die Medikamente von denen ich hier mit unterschiedlichem Erfolg lese hat uns damals noch niemand empfohlen. Auch Familientherapie nutzten wir es tat uns zwar ganz gut ( irgendetwas gibt es ja immer und überall zu verbessern)aber am Bettnässen änderte sich nichts. In der letzten Phase machte eine Frau Ohrakkupressur an den Hormonpunkten. Sie klebte kleine Metallteilchen dort auf, es tat der Tochter richtig weh in der Folge, mit Mühe hielt sie die paar Tage durch oder auch nicht ganz, ich habe schon wieder viel vergessen, es waren verschiedene Massagen auch dabei, leider war sie mit der Zeit unfreundlich zu dem Kind. In der Folge war der allgemeine Entwicklungsschub was Wachstum der Brüste,... anbelangte so rapid das unsere Tochter das nicht gut verkraftete,sich unter    weiten Sweatern versteckte,.....  Dass Bettnässen war allerdings weg. Also richtig empfehlen kann ich das auch nicht.
Nun werden wir sehen was beim Enkel hilft oder ob er auch in die Pubertät kommen muß damit der Spuck vorbei ist.
Seit gut zu euren Kindern stärkt das Selbstbewußtsein, ich wünsche euch Gelassenheit zu ertragen was sich nicht ändern läst und Klugheit zu erkennen, wo ihr euch und euren Kindern was gutes tun könnt, eventuell etwas verändern könnt, euch auf jedenfall die Situatuin erträglich macht. Es gibt da ein Problem mit der Blase aber nicht  das Kind oder die vererbende Person sind das Problem.
Liebe Grüße        
Aus Rücksicht auf meine Tochter ohne Namen, sie würde sich schämen und wäre mir bitterböse, wenn ich den Namen nennen würde.

- E.  info@clubmondkind.at


bitte um Rat vom Montag 13.06.2005 um 17:15

Hallo,

meine Tochter (4) schläft zu tief um zu merken, dass sie zur toilette muss und nässt daher ein. bis jetzt haben wir sie in der nacht nochmal aufs wc gesetzt, allerdings im halbschlaf...

vielleicht kann mir jemand einen rat geben.
lg doreen

- Doreen


Klingelhose vom Dienstag 03.05.2005 um 18:03

Bei meinem Sohn(7) möchten wir nachts die Klingelhose einsetzten. Jetzt habe ich allerdings überlegt ob ich noch bis zu den Schulferien im Sommer warten soll, da es doch anstrengend sein kann. In der Schule klappt es sehr gut und ich möchte eigentlich nicht das er morgens halb verschlafen zur Schule geht. Hat da jemand Erfahrungen? Vielen Dank fürs Lesen.

Martina

- Martina  martina49@t-online.de


Lob und Vorstellung unserer Selbsthilfegruppe vom Samstag 30.04.2005 um 23:11

Guten Tag,
diese Webseite ist eine der besten zum Thema Bettnässen die ich kenne. Gratulation und weiter so !

Wir möchten uns Ihnen gerne Vorstellen.
Wir sind eine im Dezember 2004 gegründete Selbsthilfegruppe, mit dem Themenschwerpunkt Inkontinenz und Bettnässen und haben unseren Sitz in Pohlheim ( Landkreis Gießen - Hessen ).

Wir möchten Inkontinenz und von Bettnässen Betroffenen und ihren Angehörigen durch unsere Selbsthilfegruppe vor Ort umfassend zum Thema Inkontinenz und Bettnässen sowie die einzelnen Merkmale, die zu einer Inkontinenz führen oder durch eine Behinderung oder Krankheit begleitet werden, informieren.
Desweiteren unterhalten wir eine Homepage zu diesen Themen.
Betroffene, Angehörige und Interessierte erfahren auf unserer Homepage alles Wichtige zu den verschiedenen Inkontinenzformen und den Ursachen, die zu einer Inkontinenz führen, die Sympthome einer Inkontinenz sowie deren Therapie und Behandlungsmöglichkeiten .

Darüber hinaus wollen wir nicht nur Inkontinenz -Betroffenen helfen, sondern auch den pflegenden Angehörigen und Eltern Mut machen und ihnen mit Tipps für den Umgang mit Inkontinenten zur Seite stehen.


Mit freundlichen Grüßen

Matthias Zeisberger

- SHG Inkontinenz - Bettnässen  http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/index.php  kontakt@inkontinenz-selbsthilfe.com


Wecken trotz demopressin vom Freitag 29.04.2005 um 18:59

Mein Sohn , 5 1/2,war , näßt immer noch regelmäßig ein und hat heute vom Arzt Demopressin als Nasenspray
verschrieben bekommen.Er rät uns aber, ihn unabhängig davon trotzdem 2 mal nachts
aufzuwecken und selbstständig auf Toilette
gehen zu lassen. Ist das zusätzliche wecken wirklich nötig ?  Wer hat damit Eefahrung ?  Danke für eure
Mitteilungen...

- Andrea  nc-scheeran@netcologne.de


Kinesiologin vom Dienstag 19.04.2005 um 13:37

Ich bin durch "Zufall" auf eurer Seite gelandet und arbeite seit ca. 4 Jahren auf dem Alternativen Weg mit unterschiedlichen körperlich und psychischen Problemen. Eine Anregung an alle Betroffenen Eltern wäre, es auf jedenfall zusätzlich zur Schulmedizin auch auf den Alternativen Weg zu probieren und auch die Mutter/Eltern mitzubehandeln. Denn oft ist ein Kind nur der Problemaufzeiger wenn etwas in der Familie nicht richtig läuft. Ich wünsche allen Betroffenen alles gute und die richtige Therapie

- Bettina  kreps.b@aon.at


Ditropan vom Mittwoch 13.04.2005 um 09:14

Unser Sohn hat fast zwei Jahre Ditropan genommen - ohne wesentlichen Erfolg - wurde die Dosis erhöht - was dann auch besser wirkte - wurde er furchtbar nervös (z. B. Augenzwinkern). Wir haben jetzt damit aufgehört (er ist jetzt viel ruhiger - leider noch nicht trocken) und möchten es jetzt doch auf natürlichen Weg z.B. Homöopathie versuchen.

- Andrea


Minirin-Nasenspray mit gefährlichen Nebenwirkungen? vom Dienstag 12.04.2005 um 18:32

Bereits im Jänner 2004 habe ich einen Beitrag ins Club-Mondkind-Forum gestellt. Inzwischen sind viele neue und interessante Beiträge dazugekommen. Seit Juli 2004 nimmt unser nunmehr 9-jähriger Sohn Minirin-Nasenspray (Dosierung wird ständig angepaßt) - aber leider ohne durchschlagenden Erfolg (durschnittl. noch immer 8-10 nasse Nächte im Monat). Ab dieser Woche soll er nun auch noch täglich 2 halbe Tabletten Ditropan dazunehmen - und dann wollen wir mal sehen, ob's besser wird (Aussage unseres Urologen). Heute bekam ich allerdings die Kopie eines Schreibens der Bezirkshauptmannschaft an meinem Hausarzt, in dem eingehend vor Minirin-Nasenspray gewarnt wird, weil es durch den Wirkstoff Desmopressin zu Krampfanfällen und sonstigen unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann (unser Sohn hat in letzter Zeit sehr oft und sehr starke Kopfschmerzen, die bis zum Erbrechen führen, sowie Angstzustände und Zerrbilder). Wenn ich mir den Beipacktext der Ditropan-Tabletten durchlese, bin ich mir nicht sicher, ob ich dieses Medikament meinem Kind überhaupt verabreichen sollte....
Hat jemand Erfahrungen mit diesem Medikament bzw. dieser Kombinationstherapie gemacht (wir sollen Minirin mit den Tabletten dann langsam "ausschleichen" lassen)
Bin dankbar für jeden Hinweis oder Ratschlag!

- Claudia L.  bogar@networld.at


feldenkrais vom Sonntag 10.04.2005 um 20:09

unser sohn (11<)wird seit er 5jahre ist gegen bettnässen behandelt. es wurde alles vom psychologen, urologen, neurologen abgeklärt. er bekommt medikamente ditropan und minirin. am besten hat ihm aber ergotherapie und im zuge  dieser  feldenkraisübungen geholfen.wir sehen immer mehr erfolge. er nässt nicht mehr regelmäßig ein und bekommt auch schon ein geringere menge medikamente.
jede trockene nacht ist für ihn  ein großer schritt zu mehr selbstbewußtsein.
susanne

- susanne koger  suzanne.koger@utanet.at


Ein interessanter Artikel! vom Mittwoch 06.04.2005 um 14:45

Gute Zusammenfassung  zum Thema Bettnässen -  Ursachen, Diagnose, Therapie,  psychosoziale Ebene ...

- Alexandra  http://gin.uibk.ac.at/thema/kinderheilkunde/enuresis.html  info@clubmondkind.at


Bachblüten vom Mittwoch 06.04.2005 um 10:16

Mein Sohn wurde im September 7 Jahre. Wir haben Tabletten und den Nasenspray versucht, aber alles ohne erfolg. Die Klingelhose habe ich nie versucht, da ich Angst hatte,das mein Sohn dann nie mehr durchschläft. Dann erzählte mir eine Frau von Bachblüten. Ich machte eine Sitzung mir Andreas und es wurden 4 Bachblüten bestimmt. Die Tropfen durfte er nehme so oft er wollte. Nach zirka 2 Wochen war mein Sohn das erste mal in der Nacht trocken. Wir passten natürlich auch auf was er abend noch trinkt, aber seit dort ist er trocken. Die Bachblüten nimmt er noch ab und zu, aber ich hoffe wir haben es geschafft.

- Patricia  tommy2003@gmx.at


14 Jahre vom Freitag 18.03.2005 um 22:01

Unsere Tochter hat mit 14 immer noch das gleiche Problem ( oder wir )? Wir haben jedes Medikament ausprobiert und keines führte zu irgendeinem Erfolg. Der letzte Arzt meinte, es gäbe halt Kinder, die einfach Zeit brauchen. Es bleibt uns also eigentlich gar nichts anderes übrig, als daran zu glauben. Windeln wurden mir nicht empfohlen, das wäre eine Art Freischein. Das sie trocken bleiben kann, hat sie schon oft genug bewiesen, also kann es nur aufwärts gehen. Jede Maschine Wäsche, bringt uns ein Stück voran.

- marina lehmkuhl


Ditropan und Detrusitol vom Donnerstag 24.02.2005 um 14:27

Hallo!
Mein Kind ist immer noch Bettnässer, mittlerweile 9 1/2 Jahre alt. Anfangs versuchten wir es mit Minirintabletten, hatten aber eigentlich keinen Erfolg, danach wendeten wir uns an das Wilhelminenspital, wo uns Ditropan verordnet wurde. (laut Miktionsprotokoll Blase zu klein) Er nimmt es jetzt fast zwei Jahre, aber immer noch mit mäßigem Erfolg. D.h. war zeitweise trocken, in letzter Zeit wieder nass. Jetzt wurde uns Detrusitol empfohlen. Leider weiß ich nicht, welche Erfahrungen in Österreich damit gemacht wurden. Vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten.
Danke

- Andrea  andrea.mair@bmsg.gv.at


Minirin vom Freitag 04.02.2005 um 14:44

Lieber(E) A. Völker!

Bitte lesen Sie sich frühere beiträge von mir durch (Abklärung und Therapieempfehlungen..)
Mit Minirin wird es alleine nur selten besser, da Minirin lediglich die nächtliche Harnproduktion drosselt! Oft ist eine Kombuinationstherapie von Änderung der Trinkgewohnheiten (abends nichts mehr trinken), eine Therapie für die Harnblase (Kapazitätserhöhung) + Minirin am erfolgreichsten. Ganz wichtig zur Abklärung und Therapieeinleitung ist auch ein Miktionsprotokoll (Wasserlassen Protokoll)...
mfG
Dr. Paul Engelhardt
FA f Urologie und Andrologie

- Dr. Engelhardt  www.drengelhardt.com  paul.engelhardt@aon.at


Minirin- muß das wirklich sein? vom Mittwoch 02.02.2005 um 22:40

Meine Tochter ist 5 1/2 Jahre alt und macht fast jede Nacht ins Bett. Unser Kinderarzt hat heute einen Ulltraschall gemacht, der ohne Befund war und hat Minirin verschrieben.
Ich bin irgendwie nicht ganz sicher, ob das der richtige Weg ist,obwohl das Medikament wohl gut verträglich ist. Soll ich ihr noch ein paar Wochen Zeit geben bevor ich mit Chemie anfange?
Schließlich kenne ich noch 2 andere Mädchen in dem Alter bei denen es auch noch nicht klappt.
Bin etwas ratlos,
A.V

- A.Völker


Dauer der Therapie vom Samstag 29.01.2005 um 18:02

Lieber Bernd!

Eine Frage vorweg: habt ihr es mit der klingelhose zuvor alleine probiert? jetzt ist die thjerapie offensichtlich klingelhose + minirin...
folgendes abkläörungs und therapiekonzept ist wahrscheinlich am "erfolgreichsten": zuerste ein miktionsprotokoll, abhängig davon eine zusätzliche therapie mit spamolytika (ditropan9 - erhöht die blasenkapazität; veränderung der trinkgewohnheiten (ca 2 stunden vor dem ZUBETTGEHEN keine größeren trinkvolumina mehr, vor dem Schlafengehen nochmals Blase entleeren, abends minirin ca 1/2 std. vor dem Schlafen.  erst nach ca 4-6 Wochen läßt sich ein erfolg abschätzen, im verlauf muß die begonnene therapie sicherlich noch adaptiert werden! die therapie im Allgemeinen dauert sicherlich "einige Monate"...
viel Erfolg

Dr. P. Engelhardt
FA f Urologie
Thermenklinikumm Baden

- Engelhardt  paul.engelhardt@aon.at


Noch kein Erfolg vom Mittwoch 26.01.2005 um 10:32

Liebe Leute vom Club,hallo Besucher des Forums!
Mein Sohn ist jetzt im Dez.2004 6Jahre alt geworden.Da wir seit Oktober ´04 bis Januar ´05 es mit der Klingelhose versucht haben und es nicht klappte (trotz konsequenter Regeln-Einhaltung),haben wir von unserem Kinderarzt jetzt Minirin 0,2mg verschrieben bekommen.Die Anfangsdosies von einer Tablette brachte nach 5Tagen keinen Erfolg.Gestern wurde sie auf 2Tablettenn hochgesetzt.Mein Sohn wurde diese Nacht trotzdem 2xgeweckt (wir haben die Klingelhose beibehalten um das Einnässen des Bettes inkl. nächtlichem Bettbeziehen zu umgehen und den Windeln zu entkommen).Ich weiß nicht wie die Erfahrung anderer ist und wie lange das Medikament braucht um Erfolge zu verbuchen, aber ich möchte meinen Sohn nicht unbedingt etwas Schlucken lassen.Die Erfahrung auf dieser Seite haben mich aber bestärkt es weiter zu probieren.Nur zum Schluss die Frage was man nach der Medikation macht, also falls Minirin versagt hat?
Schönen Gruß
Bernd

- Bernd Liebens  Liebensbern@aol.com


Dr. vom Sonntag 16.01.2005 um 15:00

Liebe Eltern!

Ich habe einige Ihrere Beitraäge gelesen - und auch ihrer Sorgen und Betroffenheit!
Die Therapie des nächtliche Einnässen bei Kindern ist in den meisten Fällen langwierig und bedarf einer Konsequenz von Seiten der betroffenen Kindern, Eltern sowie der betreuenden Ärtze.
Zu Beginn einer Therapie sollte immer eine kinderurologische Abklärung (Ultraschalluntersuchung, Miktionsprotokoll,..) organische Ursachen ausschließen. Im Anschluß kann anhand des Miktionsprotokolls die optimale Therapie erarbeitet werden. In den seltesten Fällen ist eine "solitäre" Therapie alleine erfolgversprechend!. In den meisten Fällen ist die kindliche Blasenkapazität altersentsprechend zu klein - ein Grund fürs Einnässen. Durch Ditropan kann diese vergrößert werden, oft sind auch die Trinkgewohnheiten mit daran Schuld _ oft spätabendliche große Trinkvolumina - auch ein Mitgrund fürs Einnässen. Zuguterletzt kann auch ein fehlen  bzw. eien hzu geringe Ausschüttung eines Hormones (Demopressin) nie nächtlichen Harnmengengen für die kindliche Blase zu viel werden lassen - Minirin oder Nocutil helfen hierbei.
Diese Therapie dauert jedoch Wochen bis Monate - und sollte zwischedurch immer wieder adaptiert werden.
Als diesbezügliche Ansprechspartner darf ich die Kinderurologische Ambulanz des Thermenklinikum Mödlings erwähen. (Jeden Mo von 11-13 Uhr, bitte tel. Terminvereinbarung unter 022´36 204/414)
mfG
Dr. Paul Engelhardt
FA für Urologie und Andrologie
Thermenklinikum Baden-Mödling

- Paul .F. Engelhardt  www.drengelhardt.com  paul.engelhardt@aon.at


vl vom Samstag 15.01.2005 um 21:52

hallo!

mein sohn ist jetzt 6 jahre alt und war noch nie länger als 2 wochen trocken. auch wenn er tagsüber einschläft, passiert es, dass er einnässt. seit fast einem jahr wird er im krankenhaus in wr. neustadt mit minirin und ditropan behandelt, leider ohne erfolg. 2 mal pro woche hat er eine wolke. ich glaube mein mann und ich haben damit mehr probleme als er selbst. den weg zum psychotherapeuten scheue ich noch, will wahrscheinlich einfach nicht wahr haben, nicht hören, dass etwas nicht stimmen könnte. doch nicht mein kind. wir hatten natürlich die hoffnung, dass es nur ein körperliches problem ist, das leicht aus der welt zu schaffen ist. so einfach scheint es doch nicht zu sein. im krankenhaus haben wir das problem, dass jedes mal ein anderer arzt dienst hat, und einer klüger ist, als der andere. irgendwie ist im laufe der zeit auch unser problembewusstsein eingeschlafen. es ist halt alles schon so normal. jetzt raffe ich mich wieder auf und werde versuchen, einen neuen weg zu gehen. es wäre schön gewesen, aber minirin ist halt leider kein wundermittel (habe ich mir irgendwie fest eingebildet).

allen betroffenen eltern alles gute, viel geduld und liebe.

bin lehrerin und werde beim nächsten elternabend dieses thema einmal ansprechen, weil mir auch in der schule jetzt schon viele kinder erzählt haben, dass es ihnen ähnlich geht.

- Michaela Jäger


bettnässen vom Montag 10.01.2005 um 21:16

hallo
möchte sagen das wir eine tochter mit 7jahren haben
sie nässte täglich ein. mit 6 jahren bekamen wir minirin verschrieben es zeigte fast 3 monate keine wirkung für meine tochter war es schwierig 1 stunde zuvor nichts mehr zu trinken und ich war nicht immer konsequent
sie brauchte 3monate bis wir von 4 auf 3 reduzieren konnten nach 4 wochen auf 2 reduzieren hoffen das wir es schaffen kann es nicht mehr hören die guten ratschläge von manchen es kann keiner verstehen der nicht betroffen ist
ich weiß das ich auch als kind dieses problem hatte
ich glaube meine mutter hat nicht so viele sinnlos sachen ausprobiert das ist das einzige worüber ich mir immer wieder gedanken mache
ich liebe meine tochter ich habe genug andere gründe um stolz auf sie zu sein

ich hoffe das wir nur auf unser herz und unseren verstand hören denn das ist richtig lg andrea

- andrea  andrea.p@sbg.at


bettnässen vom Samstag 20.11.2004 um 17:28

Hallo Club Mondkind, mein Sohn ist seit Oktober 6 Jahre alt geworden, und er nässt täglich. Habe einen Kinderarzt aufgesucht, der seine Blase untersucht hatte. War alles i. O. Er hat mit vorgeschlagen ihn nachdem er eingeschlafen ist, 4 Std. später zu wecken. Haben es gemacht, mal ging das gut, mal nicht. Ich habe Angst, daß irgend ein physischen Schaden meinem Kind davon nimmt, wenn man ihn in seinem Schalf unterbricht. Es ist jedesmal ein Tortur ihn wachzumachen. Er schläft so tief, daß mir immer das Herz bricht ihn wachzumachen. Ich überlege damit aufzuhören. Nächste Woche steht noch ein Arztermin aus, da werde ich auf das Medikament NINIRIN meine Ärztin ansprechen. Habe wieder etwas Mut bekommen, nachdem ich Ihre Seite gelesen habe.

- Maria  maria_siegler@web.de


Bettnässen vom Donnerstag 04.11.2004 um 14:19

Hallo!

Ich wollte Euch mitteilen, dass diese Homepage die informativste ist von allen ist bzgl. Bettnässen!
Unser Sohn ist 7 Jahre alt und nässt noch ins Bett! Teilweise sind wir 1 Woche trocken und dann schwimmen wir wieder täglich! Haben es mit Bachblüten probiert, welche sicher nicht schlecht sind, jedoch das Problem wird sich nach meiner Meinung nach nicht beheben. Der Arzttermin steht noch bevor. Ich kann nur sagen, die Welt geht deswegen nicht unter, die Wäsche wascht die Maschine (Gott sei Dank müssen wir nicht mehr mit der Hand waschen ;-)) und lieben tun wir unsere Kinder ja doch über alles! Also mit ein bisserl Hoffnung, dass wir in 5 Jahren darüber "lachen" können über diese Zeit, wünsche ich allen alles Gute!

- Birgit 


Beetnässer vom Mittwoch 22.09.2004 um 18:59

Mein Sohn ist jetzt 6 Jahre und keine Nacht trocken. Wir haben den Nasensray auch probiert, aber es hat nicht funktioniert. Die Windel war immer gleich nass. Ich werde jetzt noch einen Homöophat aufsuchen. Das ist meine letzt Hoffnung. Vielleicht hat bereits jemand Erfahrung gemacht mit der Hömöophatie?

- Patricia


Bettnässen - alternative Herangehensweisen vom Dienstag 24.08.2004 um 19:37

Liebe Eltern!
Liebe Clubmitarbeiter!

Ich habe einige Briefe sowie die darin mitschwingende Not und teilweise Verzweiflung gelesen.

Ich kann mich ziemlich gut einfühlen, denn ich war selber ein bettnässendes Kind. War es bei mir wahrscheinlich wirklich noch ein psychologisches Problem: aufgewachsen in den 60er Jahren im Waldviertel, strenger Vater; Prügelstrafe; Knien auf eckigen Holzscheitern gehörte zur Tagesordnung - ANGST! So weiß ich, dass es in den seltensten Fällen heute auch so ist!
Ich bin seit 10 Jahren Bau- und Wohnbiologe und habe unter vielen anderen Schlafproblemen beobachtet, dass 2/3 der bettnässenden Kinder  schon von der nächsten Nacht an schon nicht mehr einnässten, wenn man den Schlafplatz bau- und wohnbiologisch optimiert(viele für Jedermann überprüfbare Beispiele auf Anfrage). Ich bin auch gerne bereit dafür den Beweis anzutreten: Wenn Sie Interesse haben, dann arbeite ich für den Club Mondkind und für die Leser dieser Seiten im Osten Österreichs auf Erfolgsbasis. Das heißt mein Honorar von normalerweise 250,- € für Messung/Analyse/Beratung über physikalische Standorteinflüsse wird nur dann fällig, wenn das Kind oder die Kinder nach einer Woche nicht mehr einnässen und meinetwegen auch der Arzt feststellt, dass der antidiuretische Hormonspiegel wieder stimmt.

Ich würde mich freuen, wenn ich durch meine Arbeit und meine Forschungen auf diesem Gebiet mithelfen könnte, dass so viele Kinder wie nur irgendwie möglich von diesem schlimmen Problem befreit werden könnten.

Noch mehr Informationen in unserem Verein unter: www.oegaeg.symbiose.at

Viel Erfolg, wie immer Sie das Problem auch angehen!!!
Alois  M A D E R
Bau- u. Wohnbiologe, Rutengeher,
Experte für gesunde Schlafsysteme,
Entspannungstrainer

BÜRO FÜR UMWELT-EINFLUSS-INDIKATION            
Franz Kerbgasse 6,
2345 Brunn am Gebirge
Tel / Fax: 0043 ( 0 ) 22 36 / 333 70
baubiologie@uei-mader.at
www.uei-mader.at

„Österreichische Gesellschaft angewandter
Elektrobiologie und Geobiologie“ OEGAEG e. V.
ENT-SPANNUNGS-STUDIO
Informationen und Anwendungen für ent-spanntes,
gesundes Wohnen, Schlafen und Arbeiten
Maria Theresiengasse 21
A-2340 Mödling
Tel / Fax: OO43 (0) 22 36 / 48 9 96
E-Mail: office@symbiose.at

PS: Ich bin überzeugt, dass ich mir mit diesem Brief unter den Pharmakonzernen keine Freunde mache, aber es ist meine ehrliche Beobachtung und Sie sollten es zumindest wissen, dass es diese Möglichkeit gibt, entscheiden, wie er das Problem angeht und ob es nicht Alternativen gibt, muss jeder selber!

- Alois Mader  www.oegaeg.symbiose.at


Bettnässen vom Sonntag 11.07.2004 um 16:40

Hallo,

mein Freund wird jetzt 22 und ist auch Bettnässer. Ich bin mit meinen Nerven bald am Ende, obwohl ich das gleiche Problem als kleines kind hatte. Wir waren schon beim Arzt, organisch ist aber alles ok. Ich musste damals auch verschiedene Tabletten nehmen nix hatte geholfen, bis ich das Minirin Spray hatte und ich hatte NIE einen rückfall oder so.
Weis vllt. jemand ob das Minirin auch bei ältern Leuten hilft ??? oder wo ich Infos bekommen kann ?

Gruss Verena

- Hedtke Verena  sweet_bunny21@lycos.de


Dank Minirin ein trockenes Kind vom Donnerstag 01.07.2004 um 12:26

Hallo,
ich muß auch meinen Senf dazugeben, weil ich 2 bettnässende Kinder habe (5 und 7 Jahre). Die 7jährige Maria nimmt seit ca. 1/2 Jahr Minirin Nasenspray und es war vom ersten Tag an ein voller Erfolg. Vorher hat sie fast jede Nacht eingepullert. Die Klingelmatte hatten wir 1 Jahr vorher ausprobiert. Fazit: Nach 2 Monaten kein Einnässen mehr, dafür fing es nach einem halben Jahr wieder an. Methode Ignoerieren brachte die ersten Tage Erfolg, danach gings von vorne los.
Mit Minirin haben wir anfangs mit 3 Sprühstößen angefangen. Diese Dosos war anscheinend zu gering. 4 Stöße waren anscheinend die exakte Dosos, danach nässte sie nie wieder ein. Inzwischen sind wir bei einem Sprühstoß angelangt. Wir haben immer um einen Stoß reduziert. Wenn nichts passierte (was jedesmal der Fall war) haben wir nach 2-3 Wochen wieder um einen Stoß reduziert. Wie gesagt, inzwischen sind wir bei einem Sprühstoß angelangt und werden in 1 bis 2 Wochen das Medikament absetzen.

Katja Geise

- Katja Geise


unbedingt Arzt mit Spezialisierung auf Bettnässen konsultieren vom Sonntag 14.03.2004 um 16:34

Liebe Eltern,

Ich habe die Diskussionsbeiträge im Chat gelesen und kann den Frust, der aus einigen Beiträgen herauszulesen ist, gut nachempfinden: Unser Sohn Klemens, 8 Jahre, ist Bettnässer. Auch wir haben einen langen Leidensweg - von Kinderarzt, praktischem Arzt, Akupunktur, TCM, Kinesiologie - hinter uns, mit wechselnden Erfolgen. Dazwischen hatten wir immer wieder Phasen, in denen wir diesbezüglich nichts unternommen haben, mit Frust auf Seiten unseres Kindes, und auch bei uns (Fragen: was machen wir verkehrt, Unmengen Wäsche ...).

Seit Dezember vergangenen Jahres ist Klemens bei einer Ärztin in Behandlung, die auf Bettnässen spezialisiert ist. Und endlich sind Erfolge (hinsichtlich der Häufigkeit des Einnässens und hinsichtlich Klemens Selbstwertgefühl) sichtbar. Die Therapie besteht aus einer Kombination Klingelhose ("Wet Stop") und Medikamente, individuell abgestimmt auf Klemens Bedarf. Zum Erstellen eines Befundes vor Beginn der Behandlung mussten wir weitere Ärzte/Therapeuten konsultieren (Urologe, Neurologe, Psychotherapeut). Ich fühle Klemens und mich diesbezüglich erstmals wirklich gut aufgehoben und hoffe, dass er im Sommer ganz sauber ist.

Übrigens: Diese Therapie erfolgt "auf Krankenschein", was bei den meisten anderen von uns versuchten Therapien nicht der Fall war.

Der Weg ist zwar lang (länger als gedacht), aber die Erfolge belohnen uns. Hoffentlich kann ich einigen von Ihnen damit wieder Mut machen!

Elisabeth Götze

- Elisabeth Götze  elisabeth.goetze@wu-wien.ac.at


Zur Therapie vom Freitag 13.02.2004 um 09:18

Sehr geehrte Chat-TeilnehmerInnen,

Die Compliance mit Minirin® Nasenspray wird laut einer 2003 durchgeführten Umfrage bei niedergelassen Ärzten von 31% der befragten als „sehr gut“ und von 40% als gut beurteilt. Vor allem Pädiater schätzen die Anwenderfreundlichkeit bei Kindern.
Die Compliance mit der Minirin®Tablette wurde von den befragten Ärzten zu 87% als „sehr gut“ und „gut“ beurteilt. Tabletten werden eher von älteren Kindern eingenommen. Urologen, die Minirin® als Nasenspray und Tabletten kennen, bevorzugen das Compliance Verhalten gegenüber den Nasenspray.

Dr. Martina Esberger
Aktion Zufriedener Patient
Hauptstraße 88B
2102 Bisamberg
www.aktion-zufriedener-patient.at

- Dr, Martina Esberger  martina.esberger@aktion-zufriedener-patient.at


Tipps zur richtigen Therapie vom Donnerstag 29.01.2004 um 10:07

Minirin, so wie jedes andere Desmopressin, soll dem Kind während des länger dauernden Reifungsprozess helfen, trocken zu bleiben und trocken zu werden.
Man unterstützt den Körper dabei, indem man ein dem köpereigenen ähnlichen Wirkstoff zuführt und den bestehenden Mangel ausgleicht. Diese Therapie unterscheidet sich völlig von z.B. einer Antibiotika Therapie, weil die Urasche des Bettnässens NICHT mit einem Nasenspray oder einer Tablettenpackung beseitigt ist. Man muß sich von vornherein klar sein, daß diese Therapie länger dauert (mind. 6 Monate), weil die Reifung Zeit braucht.

Falls diese Tatsache nicht klar ist, macht man sich falsche Hoffnungen und ist am Ende enttäuscht, wenn nach Absetzen des ersten Nasensprays das Kind wieder einnäßt.

Deshalb ist die empfohlene Ausschleichtherapie zu empfehlen, d.h. man reduziert nach 8 Wochen Therapie langsam die Dosis.

Falls der Nasenspray nicht wirkt, d.h. das Kind näßt weiterhin regelmäßig ein, sollte man sich umgehend mit dem Arzt in Verbindung setzen und nicht die Therapie als sinnlos abtun. Es kann sein, daß man mit "kleinen Kniffen" die Wirkung drastisch verbessern kann.

Z.B.: Vor der Sprayverwendung die Nase putzen.
Nicht im Liegen sprühen und während des Sprayvorganges einatmen (man schluckt dabei den meisten Wirkstoff)
Bei Verwendung von 4 Sprühstössen: 1x links, 1x rechts, 3 Min warten, dann erst den Vorgang wiederholen.
Bei starker Rhinitis auf Tabletten umsteigen.
Dosierung mit Arzt besprechen.
Nach der Einnahme nichts mehr trinken. Nur Durst löschen wenn nötig max 250ml.
Ev. Miktionsprotokoll vor und während der Therapie machen, um Wirkung zu erkennen.
Manche Kinder leiden nicht nur an einer hohen Nachtharnproduktion, sonder auch an einer überaktiven Blase.

Bettnässen sollte immer ernst genommen und behandelt werden, weil viele Kinder psychisch darunter leiden und ein vermindertes Selbstwertgefühl haben.

Ich wünsche allen, die dieses Problem haben, alles Gute.

Dr. Eva Mann für den Club Mondkind

- Dr. Eva Mann


nix hat bis jetzt wirklich geholfen... vom Dienstag 20.01.2004 um 20:47

Unser Sohn wird in wenigen Tagen 8 Jahre alt - leider ist er bis heute fast jede Nacht (manchmal zweimal trotz Aufwecken gegen Mitternacht) nass.. Mit 5 Jahren begann unser Weg zu diversen Ärzten: Der erste Kinderarzt verschrieb sofort (ohne genauere Untersuchung) Minirin-Tabletten (Nasenspray verweigert er). Diese nahm er 6 Wochen lang ohne den geringsten Erfolg (jede Nacht nass). Der zweite Kinderarzt verordnete die Klingelmatratze - alle Nachbarn wurden vermutlich wach, nur unser Sohn nicht.. und das Bett war nass, weil er nicht auf diesem 40x40 cm großen "Fetzerl" drauflag, sondern irgendwo im Bett und bis in der Früh war das Bett ein zweites Mal nass.. Unser Hausarzt versuchte es mit Homöopathie und Eisenkautabletten - diese Kombination half sogar - er war nur mehr 3-4 Nächte in der Woche nass - aber leider nur, solange er diese Mittelchen einnahm. (ca. 6 Monate lang) Er schläft extrem tief und ist nur schwer aus den Federn zu kriegen. Manchmal passierts auch noch, wenn er im Auto einschläft, d.h. er hat dieses Problem nur im Schlaf, nie untertags. Ein Besuch beim Urologen steht in Kürze auf dem Plan, dann wissen wir nicht mehr weiter.
Wir haben bemerkt, das Ignorieren wirklich die beste Methode ist, aber es ist leider nicht immer einfach, wenn sich die Wäsche im Badezimmer türmt und das Kinderzimmer "müffelt"...

- Claudia L.


Nach Therapie schlechter als vorher vom Dienstag 23.12.2003 um 11:20

Unser Sohn Leon ist 6 Jahre alt und war mit 5 Jahren die halbe Woche trocken, die halbe Woche nass. Auf Anraten der Kinderärztin haben wir MINRIN genommen, hat nichts genutzt, sondern sich verschlechtert, wurden dann ins Hanusch Krankenhaus auf die Urologie überweisen, dort hat er Ditropan bekommen (angeblich ist seine Blase zu klein) Nun haben wir alle Behandlungen eingestellt, da unser Sohn furchtbar nervös auf dieses Medikanet wurde und das Bett jede Nacht nass war.Ein Zusammenhang mit seinem Medikament Depakine, dass er täglich aufgrund seiner Fieberkrämpfe nehmen muss, schließen die einen Ärzte aus, die anderen machen es dafür verantwortlich. Wir verharren nach der Devise von Leons Opa: Alles wird gut !

- Susanne Bentlage  susanne@bentlage.at


Euer Spiel vom Mittwoch 19.11.2003 um 14:49

Lieber Club Mondkind,

danke für Euer tolles Spiel! Wir haben es schon oft gespielt und haben endlich einen spielerischen und lockeren Zugang zur Krankheit Bettnässen gefunden. Endlich können wir offen darüber reden.

Wir hoffen, mehr Informationen von Euch zu erhalten.

Liebe Grüße,
Familie Breinsperger

- Familie Breinsperger


Zur Information vom Dienstag 07.10.2003 um 12:08

Liebe Userinnen und  User!

Wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir grundsätzlich Abstand von "Werbung" für eine/ konkreten Arzt/ Ärztin halten und bitten um Verständnis für diese Haltung. Wir freuen uns aber, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Mit lieben Grüßen,

Das Team vom Club Mondkind

- Club Mondkind  info@clubmondkind.at


vom Montag 06.10.2003 um 22:31

Liebe Betroffene, unser Sohn wird seit 5 Jahren gegen
Enuresis behandelt.Nasenspray, Klingelmatraze, Ergo-und
Spieltherapie, Enuresisambulanz, viele hilfreiche
nfos von club mondkind und zuletzt Psychologin Frau Dr. Fauland. Zuerst wurden wir zum Urologen, Psychologen und Neurologen geschickt um alles
abzuklären. Clemens ist seit Februar in Behandlung und ist seit Mai zum 1. Mal in seinem Leben trocken. Er ist jetzt 10 Jahre alt, sehr schüchtern und plötzlich
ist sein Selbstbewußtsein gestiegen, er traut sich mehr zu und ist zufrieden genauso wie wir Eltern auch `weil wir endlich den richtigen Weg  haben. Zur Zeit ist die Ausstiegphase aus der Medikamention und es funktioniert sehr gut. Wir wollen allen Betroffenen. weil wir wissen, wie belastend es für eine Familie ist die Adresse von Frau Dr. Christine Fauland mit ihrem
Einverständnis mitteilen. Die Adresse lautet:
Dr. Christine Fauland
1120 Wien, Hetzendorferstr. 52-54
Eingang Eckartsaugasse 7 1.Stock/Top1/P6A
Tel: 01  804 70 29
e-mail: zvtm@zentrumverhaltenstherapie.at

Wir wünschen allen Betroffenen viel Geduld und viele
Erfolgserlenisse .Susanne

- Susanne Koger  susanne.koger@utanet.at


Herzlich willkommen im Chat-Forum vom Mittwoch 17.09.2003 um 14:17

Liebe Besucherinnen und Besucher!
Herzlich willkommen in unserem Chat-Forum! Wir freuen uns auf einen spannenden Meinungs- und Erfahrungsaustausch und auf Feedback! Gerne stehen wir für Fragen, Anregungen etc. zur Verfügung.

Mit lieben Grüßen,

Das Club Mondkind-Team

- Club Mondkind  info@clubmondkind.at


Tolle Seite vom Freitag 12.09.2003 um 09:25

Lieber Klub Mondkind,
ich sehe hier eine vielfältig interessante Seite und bin sicher, dass den vielen kleinen Bettnässern jetzt viel eher geholfen werden kann. Sicher werden sich nun betroffene Eltern viel besser über ihre Probleme austauschen können. Die Zeiten, in denen man jahrelang von Doktor zu Doktor wandeln musste, bis man eine adäquate Therapie erhielt, scheinen mit Ihrer Hilfe jetzt endgültig vorbei zu sein.
Nochmals Gratulation zum gelungenen Auftritt und viel Power beim Helfen.
Liebe Grüße.

- Alexander Meyer